DIE LINKE: Birgit Kaufhold

Datum: Freitag, 25. August 2017 09:26

 

Birgit Kaufhold • 55 Jahre, verheiratet • 2 Töchter, 2 Stiefsöhne • Dipl.-Ing. (FH) Erkundungsgeologie, Betriebswirtin (VWA) • Mitglied DOMOWINA und Kreisvorstand DIE LINKE

  1. Welche Probleme bewegen nach Ihrer Meinung Lausitzer Familien? 

 Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt eine der größten Aufgaben. Au- ßerdem sind die Löhne in Ostdeutschland zumeist geringer als im Westen. Das gilt es zu ändern.

  1. Was werden Sie für Familien, was für die Lausitz, tun, wenn Sie gewählt werden?

 Mehr Geld für Bildung, Kultur und Soziales, dafür einen Spitzensteuersatz wie unter Helmut Kohl, eine höhere Erbschaftssteuer sowie keine weitere Erhöhung des Rüstungsetats.

  1. Worin unterscheidet sich die Familienpolitik Ihrer Partei von der der anderen?

Wir wollen ein qualitativ hochwertiges und beitragsfreies Betreuungsangebot: Darauf sollen alle Kinder einen Rechtsanspruch haben, unabhängig vom Erwerbsstatus der Eltern. Das geht aber nicht ohne die finanzielle Beteiligung des Bundes.

  1. Familien werden im Wahlkampf mit Milliardenversprechen umgarnt, welche drei konkreten Veränderungen wird es mit Ihrer Partei auf jeden Fall geben?

 1. Eltern erhalten besseren Kündigungsschutz bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres des Kindes. 2. Das auf 328€ für alle Kinder erhöhte Kindergeld wird nur noch zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet. 3. DIE LINKE will die rasche Abschaffung der „sachgrundlosen Befristung“. Dann hätten die Beschäftigten statt Kettenbefristungen wieder mehr Sicherheit für ihre Lebensplanung.

  1. Wie steht es um Ihre persönliche Nähe zum Thema, sind Sie ein Familienmensch?

 JA! Aber mit vier Kindern, die KITA, Schule und Uni durchliefen, wissen wir, was Eltern dafür leisten und entbehren. Noch schwerer wird es, wenn einem Elternteil sogar der ALG II-Bezug verwehrt wird. Auch deshalb kämpfe ich u.a. für ein elternunabhängiges BAföG.


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