Bye lausitzDADDY, welcome Diversity

Datum: Dienstag, 23. Februar 2021 14:41

Die lausebande-Kolumne gewinnt künftig an Viefalt und Sichtweise.

Schön war's! Wirklich. Aber alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei ... und so zieht mit dieser Jubiläumsausgabe und dem 100. lausitzDADDY frischer Wind in die lausebande-Kolumne ein. Den „Innenansichten eines verzweifelten Vaters“ folgt künftig mehr Vielfalt. Ab sofort wird sich ein Kolumnen-Duett dem selben Thema jeweils aus Vater- und aus Muttersicht widmen. Zuerst verabschieden wir uns mit einem kleinen „Best of“ vom Helden der vergangenen 100 Ausgaben, die Wahl haben wir dabei drei Stammlesern überlassen, die sich uns als sehr warmherzige Fans des verkappten Superpädagogen offenbart haben. So durften sich die Fämilienväter Steffen Meisel, Mitgliederbeauftragter der VR Bank Lausitz und Selgros-Chef Oliver Schneider ihre Lieblingskolumne für diese Ausgabe aussuchen. Beide teilen seit Jahren ihre Freude und ihr Mitempfinden mit dem nicht selten verzweifelten Leidensgenossen aus der lausebande. Die dritte Wahl haben wir Edelgard Luckfield-Koal überlassen, der „Mutter Courage“ aus Finsterwalde. Schon im Frühsommer 2015 rührte sie unsere Redaktion mit einem handgeschriebenen Brief zu Tränen, der davon handelte, wie ihr die lausebande und vor allem der lausitzDADDY nach schwerer Krankheit zu neuer Zuversicht verhalfen. Im Corona-Krisenjahr folgte ein weiteres Schreiben samt 50 Euro für den lausitzDADDY und die Redaktionsfamilie – für eine Kaffeerunde, zum Mutmachen und Durchhalten in Krisenzeiten. Auch diese Geste hat uns tief berührt. So, Tränchen verdrückt. Deckel drauf, jetzt kommt was Neues!

Dafür haben wir zwei tolle, kreative Wortverliebte gewonnen. Nathalie Klüver weht täglich eine frische Ostsee-Brise um die Nase. Mir ihrem Mann und drei Kids zwischen 3 und 9 Jahren lebt sie in Lübeck, der Stadt mit der wohl besten Marzipanmanufaktur der Welt. Die Journalistin zählt als „eine ganz normale Mama“ zu den deutschlandweit meistgelesenen Mama-Bloggerinnen. Mit ihrem humorvollen, empathischen und bodenständigen Plauderton sind ihre Geschichten wie eine Kaffeerunde mit einer guten Freundin. Einfach zum Liebhaben, Schmunzeln und Nachempfinden. Sie sorgt für die mütterliche Sichtweise zu einem Thema, dessen väterliche Perspektive der Oberlausitzer Mario Förster beleuchtet. Auf seinem Väterblog Netpapa schauen monatlich knapp 150.000 Leser vorbei, er moderiert eine der größten Väter-Communities in den sozialen Medien. Vor allem ist Mario aber ein cooler Typ und liebevoller Vater, der sein Herz auf der Zunge trägt. Ein typischer sächsischer Junge eben!

Zum Auftakt in dieser Ausgabe haben die beiden sich den Siegeszug von Smartphone und digitalen Endgeräten in den Kinderzimmern zum Thema gemacht. Die Kolumnen gibt es künftig auch auf unserer Webseite, wo man auch den lausitzDADDY jederzeit nachlesen kann. Wer mehr über das neue Duett erfahren möchte, der kann sich gern durch deren unterhaltsame Onlinewelten klicken:

www.ganznormalemama.com 

www.netpapa.de 

 

Ich erinnere mich noch genau an den lausitzDADDY aus dem Mai 2015. Damals half mir die stets bemühte Vaterfigur über eine schwierige Zeit, als ich nach einer Operation recht niedergeschlagen Zeit im Krankenhaus und auf der Reha verbrachte. Es ist eine typische Geschichte, in der der lausitzDADDY alles für seine Familie gibt, seine bessere Hälfte letztendlich ein weiteres Kind zu versorgen hat, und bei der am Ende doch alles gut wird.

Edelgard Luckfield-Koal

Ich nenne ihn immer den Lausedaddy und er ist einfach ein liebenswerter Kerl, in dem man sich als Vater oft wiedererkennen kann. Die Kolumne zum Jahresbeginn 2020 war einfach köstlich. Ich lese den Lausedaddy immer mit meiner Frau, wir mussten herzlich lachen und sie sagte einmal mehr: das könntest auch du gewesen sein.

Oliver Schneider

Ich erinnere mich bis heute immer wieder an einen der ersten lausitzDADDYS. Zumindest jedes Mal dann, wenn ich zu Hause nach der Wäsche die Socken richtig sortieren darf. Die Geschichte aus dem Februar 2012 ist eine herrliche Momentaufnahme und beschreibt einfach toll das Socken-Chaos, dem auch ich oft begegne. Allein der Begriff „Socken-Soljanka“ … ich habe mich köstlich (!) amüsiert!

Steffen Meisel