„Mensch und Vierbeiner werden untrennbar“

Datum: Donnerstag, 29. April 2021 13:12


Ein starkes Team: Erik Hammer und seine Rhodesien Ridgeback Hündin Makeba.

Erik Hammer schult Aufmerksamkeit und Verbindung zwischen Hund und Halter – und das komplett online.

Draußen auf dem Spaziergang warten eine Menge Ablenkungen auf Hunde: Artgenossen, mögliche Jagdobjekte, spannende Gerüche und Geräusche. Herrchen oder Frauchen verlieren dann schnell an Bedeutung und werden vergessen. Erik Hammer arbeitet mit Hunden genau daran: dass sie jederzeit eine volle und positive Aufmerksamkeit gegenüber ihrem Halter aufbringen. Das Training mit Hund und Mensch setzt er dabei komplett online um. Wie das abläuft und wie er die Aufmerksamkeit von Hunden verbessern will, erzählt er im Interview.

Wie kann man sich den Ablauf ihres Online-Hundetrainings vorstellen?

Über meine Website oder per Facebook können sich Menschen bei mir melden. Daraufhin rufe ich bei dem Hundehalter an und gehe in einem Gespräch dem Problem auf den Grund. Das Training selbst findet dann zeitlich flexibel beispielsweise per Videocall über die Plattform „Zoom“ statt. Ich verstehe mich selbst als Begleiter – deshalb stehe ich per WhatsApp jederzeit mit meinen Kunden in Kontakt.

Welche Vorteile sehen Sie im Onlinetraining?

Ein Vorteil liegt in der aktuellen Pandemiezeit auf der Hand: Unnötige Kontakte können gemieden werden und Hundebesitzer müssen keine langen Wege zu mir zurücklegen. Auch der Hund kann in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Ein ganz praktischer Vorzug ist zudem, dass man sich die Trainings bei Bedarf im Nachhinein nochmal anschauen kann.

Mit welchen Problemen kommen Menschen zu Ihnen?

Meistens arbeiten wir mit Hunden, die draußen allem Möglichen hinterherjagen und dabei die Aufmerksamkeit für Herrchen oder Frauchen verlieren. Auch beim Aufeinandertreffen zweier Hunde fällt es vielen Haltern schwer, souverän zu reagieren. Wir arbeiten für ein für alle Seiten entspanntes und spaßiges Gassi-Gehen.

Mit welcher Methodik arbeiten Sie an pöbelhaftem Hundeverhalten?

Bei mir lernt der Mensch, seinen Hund richtig zu verstehen – der Hund wiederum lernt, dass sein Mensch ihn in schwierigen Situationen unterstützt und ihm zeigt, was er statt Pöbeln tun kann. Sieht der Hund seine Kontaktperson und denkt: „Gleich passiert etwas Tolles“, dann funktionieren das Rufen und die gewünschte Aufmerksamkeit. Hund und Mensch werden dann untrennbar.

Müssen die Menschen dabei auch an sich selbst arbeiten?

Fast ausschließlich sogar! Der Hund lernt das, was er vom Besitzer beigebracht bekommt. Dafür muss sich als erstes der Mensch umstellen. Oft sind meine Kunden erstaunt, wie leicht und mit Freude der Umgang mit dem eigenen Hund danach gelingt.

Erik Hammer
Schwerpunkt: Rückruf, Aufmerksamkeit und Umgang mit Hundebegegnungen
Mitglied im Internationalen Berufsverband der Hundetrainer & Hundeunternehmer e.V.
Tel.: 0170 9663516
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www.erik-hammer.com