lausebande_2020-11_ebook
» Unser Gesundheitssystem funktioniert: Bis- lang sind wir besser mit der Coronavirus- Pandemie zurechtgekommen als die meis- ten anderen Länder. Aktuell steigen die Infektions- zahlen wieder – und parallel steht die Grippesaison bevor. Diese Kombination wird die eigentliche Be- lastungsprobe für Brandenburgs Krankenhäuser werden. Um Erkankungs- und Ansteckungsrisiken in den Krankenhäusern in Lauchhammer und Senften- berg so gut wie möglich einzudämmen, geht Tobi- as Vaasen, Geschäftsführer der Klinikum Niederlau- sitz GmbH, mit gutem Beispiel voran: „Ich hatte vor zwei Jahren selbst Influenza. Das hat mich zwei Wo- chen komplett außer Gefecht gesetzt – das wünsche ich niemandem. Deshalb sind nun auch in meiner Fa- milie alle geimpft!“ Er gehört zu den vielen Mitarbeitern des Klinikums, die sich rechtzeitig zum Start der Grippesaison wäh- rend ihrer Arbeitszeit und zum Teil direkt amArbeits- platz impfen lassen. Geimpft wird auch direkt auf den Stationen und imOP. Die Impfung hat in diesem Jahr eine besondere Relevanz: Wenn ein Krankenhaus so- wohl von Corona als auch von Grippe hart getroffen würde, könnte sich das spürbar auf die Gesundheits- versorgung auswirken. Da Krankenhausmitarbeiter durch die Vielzahl von Patientenkontakten ein höhe- res Infektionsrisiko tragen, ist die Grippeimpfung so- wohl für ihre eigene Gesundheit, als auch zum Schutz ihrer Familie, ihrer Kollegen und sämtlicher Patienten wichtig. Patienten wissen sich im KlinikumNiederlau- sitz also in guten, gesunden Händen. Die hohe Impfbereitschaft der Klinikumsmitarbeiter hat Vorbildwirkung auch für Familien in der Region: Sowohl für Eltern als auch Kinder gilt es, in diesem Jahr einen Grippeschutz aufzubauen, die eigene Ge- sundheit zu schützen und damit auch das Gesund- heitssystem vor Überlastung zu bewahren. Das weiß auch Allgemeinärztin Brigitte Richter vom GesundheitszentrumNiederlausitz: „Wichtig ist jetzt, dass sich möglichst viele Leute impfen lassen. Die Impfung, die wir verwenden, bietet über sechs Mona- te lang Schutz vor vier Virusstämmen. Die Grippesai- son beginnt üblicherweise imOktober und erreicht er- fahrungsgemäß im Januar oder Februar die höchsten Zahlen. Es gibt praktisch keine Gründe, die bei normal gesunden Menschen gegen eine Impfung sprechen.“ Also: Impfpässe heraussuchen und beimHausarzt ei- nen Termin zur Grippeimpfung ausmachen! Im KlinikumNiederlausitz werden viele Maßnahmen ergriffen, um Patienten und Mitarbeiter vor einer An- steckung mit SARS-CoV-2 und Grippe zu schützen. So werden Patienten imVerdachtsfall standardmäßig auf Grippe und Corona getestet, denn die Symptome bei- der Viruserkrankungen sind ähnlich. Gewissheit gibt erst der Laborbefund. Alle erforderlichen Maßnah- men zur Behandlung und zum Infektionsschutz kön- nen dann umgehend eingeleitet werden. Im Krank- heitsfall gibt es also keinen Anlass, aus Sorge vor ei- ner Infektion notwendige Behandlungen oder Kont- rolluntersuchungen abzusagen. Patienten des Klinikums Niederlausitz und ihre An- gehörigen finden auf der Webseite Informationen zu geltenden Besucher- und Infektionsschutzregeln: www.klinikum-niederlausitz.de Mit gutem Beispiel vorangehen Das Klinikum Niederlausitz schützt Mitarbeiter und Patienten in Pandemie-Zeiten vor der Grippe-Welle.
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