lausebande_2020-11_ebook

Husten-Niesen-Etikette Sie gehört aktuell nicht nur zum guten Ton, son- dern schützt Mitmenschen unter Umständen vor lebensgefährlichen Krankheitsverläufen: Die Eti- kette beim Husten und Niesen. Sie dient der Ver- meidung von Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Mit folgenden Tipps kann man das Verteilen von Keimen weitgehend vermeiden: • Husten bzw. Niesen Sie in die Armbeug e – dabei sollten Mund und Nase bedeckt sein • Beim Husten bzw. Niesen von anderen Per- sonen wegdrehe n – achten Sie dabei auch auf ausreichend Abstand von rund 2 Metern Hände unter Kontrolle Schmierinfektionen geschehen meist unbewusst durch die Übertragung von Keimen mit den eige- nen Händen in die Gesichtspartie. In der Erkäl- tungs- und Coronazeit sollte besondere Konzentra- tion auf ein bewusstes „Handling“ gelegt werden, bei dem folgende Regeln helfen: • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Ge- sicht fassen – im Zweifel Wollhandschuhe oder Mundschutz tragen, dann unterbindet man den Reflex automatisch • Zur Begrüßung nicht die Hände schütteln – diese Regel sollte bei allen angekommen sein, alternativ kann per Faust-Gruß oder mit dem Ellenbogen gegrüßt werden. • Türen mit dem Ellenbogen öffnen und schließen – das geht bei fast jeder Tür. Wo es nicht möglich ist, einfach den Ärmel der Jacke/ des Pullis oder das Shirt als Schutz zwischen Hand und Türklinke nutzen Hygiene-Tipps im Büro Auch im Büroalltag herrscht eine gewisse Anste- ckungsgefahr. Über die mancherorts veranlasste Mundschutzpflicht hinaus helfen gewisse Hygie- nemaßnahmen, um einer Vireninfektion während des Arbeitstages aus dem Weg zu gehen: • Tastatur, Maus und Telefon häufig reinigen – dafür vom Strom trennen und mit Desinfekti- onstuch abwischen • Gemeinsam benutzte Geräte regelmäßig desinfizieren desinfizieren bzw. reinigen Hygiene-Tipps beim Einkaufen Regelmäßiges Einkaufen ist für Familien unver- zichtbar – allerdings sind Supermärkte auch ideale Verbreitungsorte für Viren. Selten ausgewechselte Raumluft tritt hier oft auf verschmutzte Oberflä- chen, die von vielen Menschen angefasst wurden. Wir haben einige Maßnahmen parat, um das Infek- tionsrisiko beim Einkaufen gering zu halten: • Mund-Nase-Bedeckung tragen – in Regio- nen Asiens trägt sowohl bei Viren-Epidemien als auch bei starker Luftverschmutzung durch Smog jeder einen Mundschutz, das hat gute Gründe. Auch wenn er nicht zu 100 % schützt, mindert diese Maßnahme die Möglichkeit ei- ner Tröpfcheninfektion deutlich. In Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist die Mund-Nasen-Be- deckung ohnehin vielerorts Pflicht. • Baumwollhandschuhe tragen – für den Einkauf stets ein Paar Baumwollhandschuhe nutzen, sie können jeweils nach der Nutzung im Auto verbleiben, im Gewebe sind die Viren nach wenigen Stunden abgestorben. • Griff am Einkaufswagen desinfizieren – ge- rade im Supermarkt geben sich Menschen die Einkaufswägen quasi in die Hand – und mit ihnen eine breite Palette möglicher Krankheits- erreger. Am besten ein Desinfektionstuch oder ein Sprühfläschchen mitführen und den Griff kurz reinigen. • Passend zahlen oder aufrunden – das spart unnötigen Kontakt zum Kassenpersonal, das ganztägig einer großen Menschen- und Waren- menge ausgesetzt ist. Dafür zuhause Kleingeld- bestände in eine Extra-Börse packen. • Alternativ: kontaktlos per Karte zahlen – beim kontaktlosen Zahlen für die manchmal noch erforderliche Pineingabe Baumwollhand- schuh nutzen • An der Kasse Abstand einfordern – Abstands- markierungen gehören zu Kassenschlangen mittlerweile dazu, darauf darf man bei Nicht- Einhaltung gern hinweisen • Offene Lebensmittel wie Obst und Gemüse zuhause gründlich abwaschen – kleiner Tipp: ein Esslöffel Natron und etwas Zitronensaft ins Wasser, Obst und Gemüse 20 Minuten darin ste- hen lassen, dann abspülen, das entfernt sogar die Pestizide Seite 49 :: Spezial »

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