lausebande-02 -2021
Aktuelles :: Seite 48 Eine Webplattform bündelt seit dem vergangenen Jahr engagierte Lausitzer Frauen und erzählt ihre Geschichten. Sie ist offen für alle Frauen und soll ein Zeichen für weibliche Energie in der Lausitz setzen, aber gleichzeitig auch zur besseren Ver- netzung beitragen. Insbesondere dient sie zum Austausch von Ideen und zur Sichtbarmachung von Projekten, die Frauen unterstützen oder für die noch Mitstreiter*innen gesucht werden. Die Erkenntnisse aus dem Projekt „F wie Kraft – Frau- en als Wirtschaftsfaktor für die Lausitz“ sind über eine 20-seitige Auswertung auch in die Entwick- lungsstrategie für den Lausitzer Wandel bis 2050 (ein Projekt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH) eingeflossen. Wer Teilhabe oder Information sucht, schreibt ein- fach an redaktion@fwiekraft.de . Informationen und Einblicke gibt es unter: Die 20-seitige Auswertung unter dem Titel „Frau- en als Wirtschaftsfaktor für die Lausitz – Perspek- tiven von Frauen auf den Strukturwandel in der Lausitz“ gibt es hier zum Nachlesen: https://bit.ly/2XP7LgL www.instagram.com/fwiekraft www.facebook.com/fwiekraft www.fwiekraft.de FRAUEN. LEBEN. LAUSITZ. F wie Kraft Das Wahljahr 2021 Ein Blick zu europäischen Nachbarn oder in die Welt zeigt, dass es auch anders geht. Insbesondere die skandinavischen Länder gelten als Vorreiter in der Gleichstellung. Auch wenn das Vorbild des DDR- Bildungssystems immer wieder negiert wird, erinnert doch viel in der frühkindlichen und der Schulbildung skandinavischer Länder an einstige Bildungsland- schaften im Osten. Sowohl die frühkindliche Bildung als auch Pflegeberufe verfügen über einen hohen Grad der Akademisierung und gesellschaftlichen Anerkennung – ganz anders als im heutigen Deutsch- land. In diesen Bereichen sind deutlich überpropor- tional Frauen tätig. Gleichzeitig wird berufstätigen Frauen hier aber auch eine andere Qualität und Quan- tität der Betreuung und Bildung der Kinder angeboten – kein Wunder, dass in Schweden Kitas und Schulen Ein Weg zu mehr Gleichstellung: Frauen geben daheim mehr unbezahlte Care-Arbeit an Männer ab, um selbst mehr bezahlte Arbeit im Unternehmen leisten zu können. (Foto: wayhomestudio / freepik)
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