lausebande-02 -2021

Titelthema :: Seite 59 Mario Cordes ist Leiter des Duden Instituts für Lerntherapie in Cottbus. Mit seinemTeamhilft er Kindern, denen das Lernen des Rechnens oder des Lesens und Schreibens schwerfällt, wieder An- schluss zu finden. Wir sprachen mit ihm: Siemachen Lerntherapien. Was ist das eigentlich? Vielen Kindern fällt das Lernen des Rechnens oder des Lesens und Schreibens schwer. Wenn schulische För- dermaßnahmen nicht mehr ausreichen, kommt rasch die Lerntherapie ins Spiel. Hier arbeiten Kinder indivi- duell exakt an demPunkt, von demaus sie einen Fort- schritt erreichen können. So wird Frust vermieden und sie erleben wieder, dass Lernen etwas Schönes ist. Wie das? Wir sorgen dafür, dass Kinder Erfolgserleb- nisse haben und selbst Zusammenhänge entdecken. Das macht Spaß, verbessert den Lernerfolg und stärkt das Selbstbewusstsein. Dafür werden unsere hoch qua- lifizierten Lerntherapeutinnen speziell ausgebildet. Da- für führen wir tiefgründige Diagnosegespräche durch. Arbeiten Sie auchmit Kindern, die eine Lernbehin- derung haben? Durchaus. Diemeisten unserer kleinen Klienten haben aber „nur“ besondere Schwierigkeiten beimLernen des Rechnens oder des Lesens und Schrei- bens. Bei manchenwur- de eine Rechenschwä- che oder eine Lese- Rechtschreib-Schwä- che diagnostiziert. Arbeiten Sie auch digi- tal? In Zeiten der Schul- schließungen hat sich gezeigt, wie sehr unse- re kleinen Klienten die wöchentlichen The- rapietreffen genießen und zu schätzen wis- sen. Dort, wo es unver- meidbar ist, führen wir Therapiesitzungen on- line durch. Unter dem Strich ist bei uns aber der persönliche Kontakt nicht zu ersetzen. Infos & Termine: Duden Institut für Lerntherapie Ostrower Damm 10, 03046 Cottbus Tel.: 0355 3817170, E-Mail: cottbus@duden-institute.de www.duden-institute.de/cottbus „Der persönliche Kontakt ist nicht zu ersetzen“ ber 2020 wurden erst 20 Prozent der Mittel bean- tragt, obwohl schon 80 Prozent des Antragszeit- raums abgelaufen waren. Der letzte Abgabetermin war der 31. Dezember 2020. Wir mahnten zu einem Endspurt, den die Schulträger hinlegen müssten, damit keine Mittel ungenutzt bleiben. 35,5 Mio. Euro bleiben in Brandenburg ungenutzt Einen solchen Endspurt haben die Schulträger tat- sächlich hingelegt. Bis zum Ablauf der Frist zum Jahresende gingen zahlreiche weitere Anträge für Digitalpakt-Mittel bei der bearbeitenden Prüfungs- anstalt, der Investitionsbank des Landes Branden- burg, ein. Während bis Ende August noch Anträge für 168 von 900 Schulen gestellt wurden, waren es bis zum 31. Dezember immerhin 792. Das Gesamtvo- lumen der Anträge beläuft sich auf 132,5 von verfüg- baren 168 Millionen Euro. Die Notwendigkeit der Digitalisierung unserer Schulen wurde 2020 deutlich. Kann der Digitalpakt dabei helfen? »

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