22 › Aktuelles Enkeltaugliche Politik und Zukunftsinvestitionen Warum die Neißestadt Guben besonders bei Familien beliebt ist In Guben tut sich was. Die Europa- und Neißestadt gilt als Primus im Lausitzer Aufbruch und konnte in jüngster Zeit gleich mehrere Ansiedlungen verkünden. Im vergangenen Sommer hat der amerikanische Konzern Jack Links seine Produktionshallen für die Minisalami Bifi offiziell eröffnet. Parallel wird das Industriegebiet im Süden ausgebaut – bevorzugt für grüne Industrien: Die Stadt hat sich im ersten Net Zero Valley Europas positioniert. Dort dürften also weitere Arbeitsplätze entstehen. Kein Wunder, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr Zuzügler für die Neißestadt entschieden haben. Das dürfte auch an der ausgeprägten Willkommenskultur der Stadt liegen. Mit der Aktion Probewohnen hat Guben für ein großes Medienecho gesorgt. Dabei sind Familien, Paare und Singles eingeladen, für ein bis vier Wochen mietfrei in Guben zu wohnen und sich von den Vorteilen des Kleinstadtlebens zu überzeugen: viel Grün, günstige Mieten und Baupreise, und eine wunderschöne Landschaft. Vor allem Familien fühlen sich hier wohl, weiß Bürgermeister Fred Mahro: „Stolz bin ich darauf, dass wir alle Schulformen erhalten haben und ebenso die Städtische Musikschule „Johann Crüger“, die Stadtbibliothek, die Museen und Treffpunkte für die Jugend. In diesem – kommunal getragenen – Umfang bietet das keine vergleichbare Stadt weit und breit.“ Ankerpunkte im Veranstaltungskalender sind das große Frühlingsfest, der Weihnachtsmarkt und in diesem Jahr erstmals eine Bastelmesse. Bei allen Vorhaben hat der Bürgermeister immer auch die kommenden Generationen im Blick: „Enkeltaugliche Politik bedeutet für mich, Entscheidungen so zu treffen, dass sie vor allem für kommende Generationen tragfähig sind. Dabei ist es wichtig, den Blickwinkel zu wechseln und die Stadt aus der Perspektive der Jüngsten zu betrachten.“ Die Stadt will auch künftig für alle Generationen lebenswert bleiben: Das größte Vorhaben ist der Bildungscampus, der die Sanierung der Villa „Alte Poststraße 63“ zum Mehrgenerationenhaus, den angrenzenden Neubau einer Kita und einen Neubau für die Friedensschule samt Turnhalle umfasst. Zudem sind ein Ersatzneubau für das geschlossene Freibad, ein neuer Spielplatz und eine neue Rettungswache geplant. In Guben tut sich also auch in der Zukunft viel. Handarbeits- und Bastelmesse SA 7. Februar, 10-17 Uhr Alte Färberei, Guben www.guben.de Abenteuerspielplatz, Freizeitbad und Kindersachenflohmarkt: Guben hat immer auch die Bedürfnisse der Jüngsten im Blick.
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