lausebande-02-2026

lausebande unterwegs: Plastinarium & Wilhelm Guben Lausitzer Freizeitorte im Familientest den Zeiten als Schulaula und konnte beim Umbau erhalten werden. Unseren beiden Jüngsten fällt etwas anderes ins Auge: die Spielecke mit Kinderküche, Malzeug und Brettspielen. Wir können sie noch kurz überzeugen, uns ihren Essenswunsch zu übermitteln, dann sind sie dort verschwunden, bis das Essen serviert wird. Auch sonst fällt uns auf, wie kinderfreundlich das Restaurant ist. Gleich fünf Kindergerichte stehen zur Auswahl, das Personal hat immer ein Lächeln auf den Lippen und selbst die Toiletten sind kindgerecht ausgestattet. Die Getränkekarte trumpft mit Kinderfavoriten wie Kiba, rote Brause und Spezi auf. Dazu gibt es den bei Kindern so beliebten Strohhalm sogar ohne Nachfrage. Uns Eltern überzeugt vor allem der Blick in die Speisekarte, die auch mehrere vegetarische Gerichte aufführt. Als unsere Gerichte dann serviert werden, stellen wir fest: Das Essen ist nicht nur für den Gaumen ein Genuss, sondern auch fürs Auge. Jedes von uns gewählte Gericht inklusive dem Dessert können wir unbedingt weiterempfehlen, wollen an dieser Stelle aber zumindest das Bruschetta nach „Wilhelm Art“ hervorheben – hier wird der Klassiker auf köstliche Art neu interpretiert. Nach einem sehr guten und sehr entspannten Essen geht es für uns weiter zum zweiten Tagesziel: das Plastinarium – eine weltweit einzigartige Einrichtung, in der die Kids in zwei Stunden mehr über den Körper lernen als in einer Doppelstunde Bio. Unsere zaghaften Bedenken, ob die gezeigten Körperplastinate sie erschrecken könnten, sind unbegründet. Am Einlass erfahren wir, dass auch Familien mit Nachwuchs im Kitaalter gern herkommen. Und tatsächlich müssen auch wir feststellen: Die Kids gehen mit den Exponaten erstaunlich unbefangen um. Einzig beim Über-die-Schulter-Gucken in der Präparation sind sie etwas zurückhaltend. Die Ausstellung selbst bietet einmalige Einsichten in den menschlichen Körper. Erst kürzlich hatten wir mit den Kindern über die kleinsten menschlichen Knochen gesprochen, die sich Der erste lausebande-Familientest in diesem Jahr führt uns zu gleich zwei Zielen. Wir besuchen in Guben das Wilhelm und das Plastinarium. Hinter dem Wilhelm verbirgt sich ein 2024 neu eröffnetes Café und Restaurant, das seinen Namen der ehemaligen WilhelmPieck-Schule verdankt. In der früheren Aula ist heute das Restaurant untergebracht, in dem wir unseren Gubenausflug starten. Uns Eltern fallen sofort die historischen Keramikreliefs und die Holzdecke auf – beides stammt noch aus 24 › lausebande unterwegs

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