lausebande-02-2026

52 › Spezial sene zwischen 8 und maximal 15 Minuten dauern. Wer sich unwohl fühlt, sollte die Sauna eher verlassen. Für Kinder reichen je nach Alter schon 3 bis 6 Minuten. Meist ist damit auch die Zeitspanne ausgereizt, in der sie ruhig sein können. Nach dem Saunagang sollte der Körper behutsam abgekühlt werden. Das kann in der kühlen Jahreszeit durch einen kurzen Gang an die frische Luft erfolgen, alternativ durch abduschen. Kleine Kinder sollten das oft sehr kalte Tauchbecken noch nicht nutzen. Es folgt die Ruhephase, bei der man sich in einen Bademantel einkuschelt und hinlegt. Hier kann es helfen Kindern über Kopfhörer ein Hörbuch oder Musik vorzuspielen und ihnen ein Buch zu geben. Auch wichtig: Kinder und Eltern sollten zwischendurch ausreichend trinken. Miniauszeit: 5 Entspannungstipps für den Alltag Für jene Eltern, denen die Zeit für Saunabesuche und Elternauszeiten fehlt: Erstens, nehmen Sie sich die Zeit einfach. Es tut allen Familienmitgliedern gut. Zweitens folgen hier ein paar Ideen für Miniauszeiten, die sich in 10 bis maximal 90 Minuten umsetzen lassen und damit auch nach Schulschluss und Feierabend. 1. Kissenschlacht & Kuscheln: Ein paar Kopf- oder Sofakissen schnappen und dann zwei oder mehr Teams bilden, z.B. Eltern gegen Kinder oder Jungs gegen Mädchen. Dann wird so lange mit Kissen geworfen, bis alle ausgepowert sind. Zum Schluss wird im Kissenberg gekuschelt. Wichtig, damit die Kissenschlacht nicht in Stress ausartet: vorher alles wegräumen, was leicht kaputt gehen kann. 2. Kinoabend auf dem Sofa: Ein Filmabend auf dem Sofa entspannt nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Wenn Sie dann noch mit Popcorn oder anderen Snacks Kinostimmung aufkommen lassen, können sich alle entspannt zurücklehnen und sich ausnahmsweise das Abendessen sparen. Etwas aufwändig, aber ein echtes Highlight für Kinder, ist selbst gemachtes Popcorn. 3. Atemübung: Kinder ab etwa drei Jahren können bewusstes Atmen und Entspannen mit diesen spielerischen Atemübungen lernen: Für die Kuscheltieratmung legt sich das Kind auf den Rücken und ein Kuscheltier auf den Bauch. Dann versucht es, das Kuscheltier über die Atmung leicht anzuheben. Bei der Lokomotivübung setzt sich das Kind hin und atmet laut ein und aus und wird dabei immer lauter und schneller – wie eine schnaufende Dampflok. Zum Ende der Übung bremst die Lok ab und die Atmung wird langsamer und ruhiger. 4. Spaziergang & Steinen lauschen: Ein Spaziergang kann sowohl beim Zur-Ruhe-Kommen helfen, aber auch beim Auspowern, falls der Nachwuchs zu viel Energie hat. Wenn Sie einen See oder Bach in der Nähe haben, können Sie diese Entspannungsübung ausprobieren: dazu einen Stein mit geschlossenen Augen ins Wasser werfen und anschließend lauschen, wie lange nach dem Aufprall das Wasser noch Geräusche macht. 5. Vorlesestunde: Flüstern & Kerzenschein: Vorlesen entspannt total und ist daher ein beliebtes Zu-Bett-geh-Ritual in Familien. Wandeln Sie es ab, indem Sie den Raum abdunkeln und nur mit Kerzen oder einer schwachen Leselampe erleuchten und die Geschichte ganz leise oder im Flüsterton vorlesen. Idealerweise finden Sie eine Geschichte, die in der zur Verfügung stehenden Zeit zu Ende gelesen werden kann. Foto: evgenyatamanenko, istock

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