62 › Spezial Die Energiekosten sind unabhängig vom gewählten Anbieter in jeder Familie ein großer Posten im Haushaltsbudget. Daher geben wir auf dieser Seite Tipps zum Energiesparen im Alltag. Wer zusätzlich mit der energetischen Sanierung des Familienheims starten will, dem legen wir eine Beratung durch Profis ans Herz. Wir empfehlen das sehr umfangreiche Online-Portal von co2online inkl. Fördermittelcheck und die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Wer sich online, telefonisch oder in der Beratungsstelle informiert, erhält die Beratung kostenfrei. Eine vor-Ort-Beratung kostet 40 Euro. Von der Verbraucherzentrale sind auch die Energiespartipps auf dieser Seite. 1. Ein Grad weniger: Um beim Heizen Energie zu sparen, muss man nicht frieren. Bereits ein Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Energie. Besonders fürs Schlafen sind kühlere Temperaturen sogar gesünder. 2. Smarte Thermostate: Smarte und programmierbare Thermostate helfen, die optimale Raumtemperatur ebenso wie die gewünschten Heizzeiten einzustellen. Sie sind eine ideale Kombination aus Komfort und Energiesparen. Ein modernes Thermostat ist schnell installiert. Einfach am Heizkörper den alten Kopf ab- und das neue Modell anschrauben. 3. Heizkörper nicht zustellen: Heizkörper brauchen zwar keine Luft in sich – aber um sich: Damit sie energiesparend funktionieren, sollten sie nicht verdeckt werden. Kein Sofa, kein Regal, kein schwerer Vorhang davor. Das spart bis zu zwölf Prozent Energie. 4. Türen schließen: Bis zu fünf Prozent an Heizkosten können vermieden werden, indem die Türen zwischen Räumen geschlossen werden. Vor allem Türen zum Flur, Keller und Dachboden sollten immer geschlossen bleiben, damit Wärme nicht unnötig entweicht. 5. Tür zu Dach und Keller abdichten: Elastische Dichtungsbänder für Türunterkanten, bewegliche Dichtprofile und Bürstendichtungen kosten wenig – und bringen viel. Besonders bei Türen zu unbeheizten Räumen des Hauses, wie zum Keller, zum Dach, oder auch zum kalten Treppenhaus. 6. Besser stoßlüften: Bei gekippten Fenstern werden Heizkosten im wahrsten Sinne zum Fenster rausgeschmissen. Dann kühlen auch die Möbel aus – mehr Heizenergie ist nötig. Besser ist stoßlüften: Heizung kurz aus, Fenster weit öffnen, auch Türen – und einmal ordentlich querlüften. Fünf bis zehn Minuten. 7. Keine Heizlüfter verwenden: Strombetriebene Heizlüfter sind keine sinnvolle Alternative zu Gasheizungen, sondern eine Kostenfalle. Die Geräte sind nicht fürs dauerhafte Heizen ausgelegt. Um Heizkosten mit Gas zu reduzieren, besser nur die Räume heizen, in denen man sich aufhält – und die Heizung runterdrehen. 8. EU-Energielabel beachten: Beim Kauf von neuen Elektrogeräten wie TV, Kühlschränken oder Waschmaschinen die Energieeffizienzklasse auf dem EU-Energielabel beachten und die Größe passend wählen. Zusatztipp: Elektrogeräte ziehen auch im Stand-by-Modus Strom. Mit einer Mehrfachsteckleiste in der Nacht die Geräte komplett ausschalten. 9. Sparsames Waschen & Trocknen: Beim Waschen reichen 40 statt 60 Grad (Baumwolle) oder 30 Grad (Kunstfasern). Zusätzlich Sparprogramme nutzen und die Maschine möglichst voll beladen. Die Wäsche dann auf dem Ständer trocknen. 10. Im Kühlschrank reichen 7 Grad: Neugeräte sind deutlich effizienter geworden, der Verbrauch hat sich halbiert. Aber oft sind Kühlschränke zu kalt eingestellt. Sieben Grad reichen aus, um Lebensmittel verlässlich zu kühlen. Im Gefrierfach sind -18 Grad genug. 11. Klimafreundliches Kochen & Backen: Beim Erhitzen den Deckel auf den Topf setzen, beim Backen den Ofen früher ausschalten und die Restwärme nutzen. Auf Vorheizen zu verzichten, spart zudem Strom. 12. Spülmaschine toppt Handwäsche: Der Geschirrspüler reinigt besser als die Hände und verbraucht weniger Wasser als die Handwäsche. Noch effizienter spült das Ökoprogramm. verbraucherzentrale-energieberatung.de 12 Tipps zum Energiesparen
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