lausebande-09-2020
Titelthema :: Seite 64 an der Hafenpromenade sitzen, am Wochenende über die langen Sandstrände spazieren oder in den Sonnenuntergang segeln. Die bereits gefüllten Seen locken schon heute Einheimische und Gäste zum Entspannen und aktiv sein. Das Angebot ist so vielfältig wie die Seen selbst: Jetski- und Wakeboard, Segeln und Surfen, Tretboot und Kajak, SUP oder einfach nur am Strand entspannen. Im vergangenen Jahr zählte das Lausitzer Seenland gut 800.000 Übernachtungen – die begehrte Millionen-Marke wird wohl in wenigen Jahren geknackt. Vielleicht sollten wir Lausitzer dies uns noch öfter bewusst machen: Wir leben in einer Region, in der andere Urlaub machen, wir haben das Paradies vor der Haustür. Wir können nach Feierabend noch schnell an den See fahren und entspannen. Wir können in Corona-Zeiten zu Hause Urlaub machen. Aktuell ist das Seenland beliebt wie nie, bestätigt der Tourismusverband Lausitzer Seenland auf Nachfrage. Durch das gestiegene Interesse am Urlaub im eigenen Land und eine überregionale Berichterstattung kommen derzeit Gäste aus ganz Deutschland in das Wasserparadies zwischen Brandenburg und Sachsen. In direkter Nachbarschaft zum Seenland befinden sich gleich zwei weitere beliebte Urlaubsregionen: der Spreewald im Norden mit seinen idyllischen Fließen und im Süden das Zittauer Gebirge mit seiner bizarren Felsformationen und spannenden Wanderwegen. Neben diesem Urlaubsparadies vor der Haustür ist es die große Vielfalt an Frei- zeitmöglichkeiten, für die Familien hier dankbar sind. Zwischen Spreewald und Oberlausitz locken Freizeitparks, Zoos, Erlebnishöfe, Waldeisenbah- nen, Erlebnisbäder, Museen, Schlösser & Burgen zu spannenden Entdeckungen und Abenteuern mit Kind & Kegel. Die diesjährige Sommerausgabe der „lausebande“ hat weit mehr als 100 Ausflugsziele für Familien in der Heimatregion vorgestellt. Eine Landschaft imWandel Das Gesicht der Lausitz hat sich in den zurücklie- genden Jahrhunderten immer wieder gewandelt. Dies begann mit der Besiedlung durch den slawi- schen Stamm der Lusizi ab dem 7. Jahrhundert. Sie gaben der Lausitz ihren heutigen Namen. Sie errichteten kleine Siedlungen und Burgwälle. In der Slawenburg Raddusch kann man die Anfänge dieser Besiedlung in der neu eröffneten Dauer- ausstellung nachvollziehen. In den folgenden Jahrhunderten wurden Sümpfe trocken gelegt und Wälder gerodet, weitere Städte und landwirtschaft- liche Flächen entstanden. Mit dem Beginn des Kohlebergbaus im 19. und 20. Jahrhundert verän- derte die Landschaft erneut ihr Gesicht. Die Lausitz Im Spreewald geht es in Familie mit dem Kahn durch die Natur (Foto: Harry Müller, codiarts)
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