lausebande-10-2021
und Basteltisch – wobei Kinder auch gern den Küchen- und Esszimmertisch mitnutzen. Wichtig ist, dass die Kinder ausreichend Platz zum Spielen haben. Das tun sie am liebsten auf dem Boden oder in einer Höhle unter dem Hochbett oder Tisch. von Mädchen und Jungen wechseln oft im Jahres-, wenn nicht sogar im Monatsrhythmus. Dasselbe gilt für Themenzimmer, bei denen die gesamte Gestaltung beispielsweise auf Rennautos oder Fußbälle ausgelegt ist. Patrick Star, Harry Potter, Bambi, Spiderman und Co. sollten also lieber nur als Möbelfolie, Bettwäsche, Figuren oder Zeit- schriften Einzug ins Kinderzimmer halten – und nicht als Tapete oder Möbelstück. Es sei denn, die Eltern haben ausreichend finanzielle Reserven und Spaß am beständigen Renovieren. Phase 4: das Grundschulkinderzimmer Mit zunehmendem Alter kommen neue Möbel ins Kinderzimmer – beispielsweise der Schreibtisch. Klassischerweise gibt es diesen zum Schulstart. Für viele Familien ist er ein Symbol für den Beginn der neuen Lebensphase. Wirklich gebraucht wird er in diesem Alter noch nicht, da auch hier gilt: Viele Kinder erledigen Schulaufgaben im Beisein der Eltern am Küchentisch oder in der Wohnstube. Dennoch wird in diesem Alter das Kinderzimmer als Rückzugsort immer wichtiger. Das kann das Bett sein, die selbstgebaute Höhle oder auch eine gemütliche Sitzecke. Eine einfache und flexible Lö- sung dafür sind Sitzsäcke oder Matratzen. Phase 5: das Jugendzimmer Irgendwann kommt der Zeitpunkt, ab dem aus Kindern junge Erwachsene werden – Kinder- spielzeug ist da nur noch peinlich, während 64 › Titelthema Wenn der Grundriss nur ein kleines Kinder- zimmer hergibt, helfen ein paar Tricks, um trotzdem alles Wichtige darin unterzubringen: • Ein Hochbett bringt zusätzlichen Stauraum mit sich – genauso wie Treppen. • Die Ecken des Raumes können durch Eckregale optimal genutzt werden. • Mit Hängenetzen kann herumliegendes Spiel- zeug schnell beseitigt werden – diese passen auch gut in Ecken. • Robuste Körbe und Kisten schaffen nicht nur Stauraum, sondern auch Sitzmöglichkeiten. • Helle Wände lassen ein Zimmer optisch größer erscheinen – einige Farben und Kontraste dürfen aber nicht fehlen. • Rollcontainer können unter dem Schreibtisch platziert werden. • Spiegel an den Schranktüren oder gegenüber vom Fenster lassen kleine Räume weitläufiger und großzügiger wirken. • Magnetische Schranktüren ersetzen eine zu- sätzliche Pinnwand, hier eignet sich selbstkle- bende Magnetfolie. • Vielleicht findet der Kleiderschrank im Flur oder Elternschlafzimmer Platz. • Weniger ist mehr: Bei wenig Platz ist es besonders wichtig, regelmäßig nicht mehr genutzte Spielsa- chen, Bücher und Kleidung auszusortieren. Wenn das Zimmer irgendwann trotzdem zu klein wird, kann es eine Option sein, das Kinderzimmer mit dem Schlafzimmer der Eltern zu tauschen. Klein aber oho – Tipps für das Einrichten kleiner Zimmer Mit Wandtattoos lassen sichWände flexibel und kosten- günstig umdekorieren – passend zu den aktuellen Vorlieben. Phase 3: das Superheldenzimmer Jedes Kind macht irgendwann die Phase durch, in der es unbedingt die geliebten Kindheitshelden im Zimmer haben möchte. Ob Feuerwehrmann Sam, Anna & Elsa, Bibi & Tina oder Spongebob Schwammkopf – die Liste an Idolen ist so lang wie deren Überlebenszeit begrenzt ist. Die Vorlieben
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