lausebande-12-2021

58 › Aktuelles 1G – Getestet: Lolli-PCR-Pooltests für Kinder! Schulen und Kitas dürfen nicht länger Infektionsherde sein an einem Abstrichtupfer lutschen wie an einem Lolli. Alle Abstrichtupfer einer Klasse oder Grup- pe inkl. Lehrkraft oder Erzieher/in kommen ano- nym in einen gemeinsamen Behälter. Es entsteht eine Sammelprobe, die anschließend an der Ein- richtung abgeholt und in einem Labor ausgewer- tet wird. Fällt ein Pool positiv aus, wird jeder aus diesem Pool einzeln per PCR-Test nachgetestet, um die positiven Teilnehmer zu ermitteln. Mehr Sicherheit für unsere Kinder Die größte Schwäche von Antigenschnelltests besteht darin, dass man bereits eine relativ hohe Virenlast in sich tragen muss, damit das Ergeb- nis zuverlässig „positiv“ ausfällt. Bei PCR-Tests ist das nicht so: Sie sind extrem genau und erkennen bereits kleinste Coronavirusmengen unmittelbar nach der Ansteckung, sogar noch bevor die getes- tete Person infektiös für andere ist. Dadurch kön- nen Infektionsketten im Keim erstickt werden. Ein Lollitest ist weit weniger invasiv als die gewohnten Nasen- und Rachentests, denn auf einem solchen müssen Kids lediglich 30 Sekunden lutschen. Foto: ChiccoDodiFC, istock In Bayern, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gehören Corona- tests ebenso zum Schul- und Kitaalltag wie in Brandenburg und Sachsen. Doch anstelle der An- tigenschnelltests werden dort sogenannte PCR- Pooltestungen durchgeführt. Kitas und Schulen sind dadurch in der Lage, Corona-Infektionen schneller zu erkennen – sogar schon dann, wenn das Kind noch gar nicht ansteckend ist. Der Kreis- elternrat Cottbus und der Elternbeirat Cottbus for- dern gemeinsam, dass dieses Konzept zumWohle unserer Kinder auch hier umgesetzt wird. Was sind PCR-Pooltestungen? Bei einem PCR-Pooltest werden Speichelproben von mehreren Personen gemeinsam in einer Gesamtprobe (dem „Pool“) untersucht. Die Pro- benentnahme geschieht durch einen „Lollitest“, einem gerade für jüngere Kinder sehr einfach anwendbaren Verfahren, bei dem die Kitakinder sowie Schülerinnen und Schüler für 30 Sekunden

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