Schutzmaßnahmen für mehr Wassersicherheit

Datum: Montag, 15. Januar 2018 09:09


Insbesondere die Wintermonate geben vielen Eltern den Anreiz, sich mit ihren Kleinen in wärmere Gefilde zu begeben. Viele Länder locken mit sommerlichen Temperaturen, während in Deutschland die Kälte herrscht. Auch in den Ohren der Kinder klingt ein Ausflug an den Strand meist deutlich besser als ein traditioneller Skiurlaub in den Alpen. Damit der nächste Urlaub nicht nur mit Spaß, sondern auch mit Sicherheit verbunden ist, kommen hier einige Tipps und Schutzmaßnahmen für einen ungefährdeten Aufenthalt am und im Wasser:

Grundsätzlich gilt: unterschiedliche Gegebenheiten bergen auch unterschiedliche Gefahren. Daher erweist es sich als Vorteil, sich dessen bewusst zu sein. Zum Schwimmen in offenen Gewässern gibt es einige wenige spezielle Baderegeln für Jung und Alt, die den sicheren Badespaß gewährleisten sollen. Dazu zählen die Beflaggung, Beschilderungen und generelle gesundheitliche Maßnahmen. Wer beispielsweise am offenen Gewässer ankommt, sollte sich zuerst einmal ausruhen und sofern möglich, im Anschluss abduschen, um so den Körper auf die erfrischende Wassertemperatur vorzubereiten.


Risiken

Kleinkinder verunglücken oftmals durch ungenügende Schutzmaßnahmen wie Schwimmauftriebe zur Stabilisation im Wasser oder mangelhafter Aufsicht. Natürliche Gegebenheiten, wie Strömungen innerhalb der Gewässer, stellen eine der größten Gefahren beim Schwimmen dar. Hier gilt es, Ruhe zu bewahren und seitlich mit der Strömung mitzutreiben, um auf diesem Wege möglichst herausschwimmen zu können.

Hauptursachen für Badeunfälle sind außerdem:

  • Missachtung der Baderegeln,
  • schlechte Schwimmfähigkeiten,
  • verkehrte Selbsteinschätzung,
  • fehlendes Wissen bestehender Gefahren,
  • Leichtsinn,
  • Alkoholkonsum – dieser kann zu tödlichen Badeunfällen führen.

 

Schutzmaßnahmen

Um Unfälle zu vermeiden, sollten vor allem Kinder vor Abreise umfangreich mit den wichtigsten Baderegeln bekannt gemacht werden. Besondere Gefahr besteht an gut besuchten Stränden, Schwimmbädern oder anderen Badestellen, da dort oftmals keine dauerhafte Beaufsichtigung gewährleistet werden kann. Nichtschwimmer sollten generell nie ohne Aufsicht alleine im Wasser toben. Fortgeschrittene Schwimmer leben dabei schon mit einem etwas geringeren Risiko, sollten aber dennoch über diese Schritte informiert werden:

  • Nicht mit vollem oder leerem Magen ins Wasser gehen. Generell sollte eine Stunde vor Einstieg auf eine Nahrungszunahme verzichtet werden.
  • Nur dann Baden und Schwimmen, wenn man sich gesund und wohl fühlt.
  • Sofort das Wasser verlassen, wenn man zu frieren beginnt.
  • Immer Ruhe bewahren, wenn ein Krampf in Fuß, Bein oder Hand auftritt und sofort nach Hilfe rufen.
  • Bei Nichtschwimmern ist das Tragen von auftreibenden Schwimmhilfen Pflicht, dazu zählen keine Luftmatratzen oder andere aufblasbare Schwimmtiere!
  • Bei Unwettern, wie Gewitter, Pegelanstieg oder Starkniederschlägen, das Wasser sofort verlassen und einen entsprechenden Unterstand suchen.