Der „richtige“ Vorname - Wie soll das Kind heißen?

Datum: Mittwoch, 25. März 2020 09:01

Oft macht man sich bereits mit dem Kinderwunsch Gedanken darüber, wie man sein Kind nennen möchte. Aber spätestens in der Schwangerschaft wird die Namensfindung ein wichtiges Thema. Die wohl häufigste Frage aus dem Umfeld, gefolgt von der Frage nach dem Geschlecht, ist diejenige, ob man sich schon einen Namen für das Kind ausgesucht habe. Den passenden Vornamen für sein Baby zu finden, kann für die Eltern schnell zur Herausforderung werden. Der eigene Name ist ein wichtiger Teil unserer Identität, denn wir hören, schreiben und sehen ihn täglich. Man möchte, dass der ausgewählte Name schön klingt, individuell ist und eine besondere Bedeutung hat. Dabei kann es auch schwierig werden, einen Namen zu finden, der beiden Eltern gefällt.

Wie findet man den idealen Namen für sein Kind?

Zunächst kann es hilfreich sein, sich einen Überblick über verschiedene Namen zu verschaffen, etwa indem man das Internet oder ein Vornamensbuch zu Rate zieht. Nach der ersten Suche wird man schnell einen Eindruck gewinnen, was einem zusagt. Die Grundtendenz, ob man z. B. klassische, nordische, französische, englische oder moderne Namen mag, kann somit sichtbar werden.

Zweit- oder Doppelname?

Zudem kann man überlegen, ob man seinem Kind einen Zweitnamen oder sogar Doppelnamen (zwei Namen mit Bindestrich) geben möchte. Bei einem Doppelnamen sollte man darauf achten, dass die Namen miteinander harmonieren. Bei weiteren Vornamen ist dies nicht ganz so wichtig, da sie im Alltag nicht immer zusammen genannt werden. Zu beachten ist nur, dass in Deutschland maximal fünf Vornamen zulässig sind.

Beliebtheit des Namens

Auch stellt sich die Frage, ob man einen häufig vergebenen oder lieber einen seltenen Namen für sein Kind möchte. So sind z. B. die Namen Emma, Mia, Luis und Ben seit Jahren äußerst beliebt und damit häufig vertreten. Zu ausgefallen sollte der Name aber möglichst auch nicht sein, da es sonst passieren kann, dass das Kind ständig auf seinen Namen angesprochen oder sogar deswegen gehänselt wird. Eine exotische Schreibweise kann dazu führen, dass der Name oft falsch geschrieben wird oder buchstabiert werden muss.

Bedeutung des Namens

Hierzu sollte man kurz recherchieren, ob einem die Bedeutung des Namens gefällt und mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt. Manchmal haben bestimmte Namen in anderen Bereichen auch zusätzliche Bedeutungen. Der Name „Amelie“ kann zum Beispiel die Fleißige heißen, in der Pathologie wird der Begriff jedoch ganz anders benutzt. Es kann also sinnvoll sein, sich vorher zu informieren und zu prüfen, ob man andere Bedeutungen vielleicht als störend empfindet.

Einen Überblick schaffen

Um sich einen Überblick zu verschaffen, können die werdenden Eltern eine Liste mit Vornamen erstellen, die ihnen gefallen. So kann man gemeinsam vergleichen und im Zweifel einen Kompromiss finden. Besteht Uneinigkeit, kann man auch zwei Namen wählen, da der Rufname dabei nicht festgelegt werden muss. Bei der Namenswahl sollte jedoch auch das Interesse des Kindes bedacht werden: Passt der Name auch zu einer erwachsenen Person? Passt der Vorname zum Nachnamen? Lassen die Spitznamen oder Initialen Raum für Hänselei? Ist der Name mit Vorurteilen belastet? Lässt sich der Name leicht aussprechen?

Hört auch auf euer Herz!

Die Namensfindung kann herausfordernd sein. Es bringt Verantwortung mit sich, einen Vornamen auszusuchen, der diverse Kriterien erfüllt und einem zugleich gefällt. Einer der wichtigsten Tipps ist, dass man bei der Wahl unbedingt auf sein Bauchgefühl hören sollte. Viele Eltern halten den Namen bis zur Geburt geheim, denn es kommt nicht selten vor, dass das eigene Umfeld den ausgesuchten Vornamen für das Baby nicht mag oder ihn den Eltern sogar ausreden möchte. Man kann es aber unmöglich jedem rechtmachen und einen Namen finden, der ausnahmslos allen zusagt. Deshalb sucht einen Namen aus, der vor allem euch gefällt!

Weitere Informationen unter:

www.gofeminin.de/schwangerschaft/wie-finde-ich-den-richtigen-babynamen-s1466330.html