Unter der Dusche war ich das Wasser

Mit wenig setzen wir uns so viel auseinander, wie mit dem eigenen Körper. Er ist nicht nur das vertrauteste Mittel, durch das wir mit der Welt interagieren, sondern auch Sehnsuchtsort, Gefäß, Liebes- oder Hassobjekt, veränderbar. Im Tanz öffnet sich unsere Körperwahrnehmung. Die Auseinandersetzung verlässt die Handlungen und Reflexionen des Alltäglichen und findet eine künstlerische und poetische Erfahrung von Körperlichkeit. Im Tanz schärft sich der Blick, den Körper anders zu sehen. Und plötzlich ändert sich unsere Empfindung, wird metaphorisch und weit. Wie unter der Dusche, wenn ich mich fühle, als wäre ich nur Wasser.

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Location

Piccolo-Theater

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