lausebande-04-2022

Aktuelles ‹ 11 kommen auf. All dies kann dazu führen, dass die Eltern immer tiefer in eine schwere Depression stürzen – ein Teufelskreis, aus dem sie allein und ohne professionelle Hilfe nicht herauskommen. Andererseits wirken sich diese Beeinträchtigungen der Eltern negativ auf die Entwicklung der Kinder aus. Sie erleben als Säugling und Kleinkind paradoxe Handlungen ihrer Eltern. Anders gesagt, den Eltern ist es aufgrund ihrer Erkrankung nicht möglich, in den Alltagssituationenmit ihren Kleinkindern adäquat zu handeln, zu fühlen oder zu kommunizieren. Und dies in den ersten drei Lebensjahren der Kinder, einer Phase, in der im Bereich der seelischen Entwicklung der Kinder vieles von der Ausgestaltung der Beziehung und Bindung zu den Eltern abhängt. Familien, in denen ein Elternteil an einer Depression erkrankt ist, benötigen Verständnis, Unterstützung und Hilfe. Schuldzuweisungen sind fehl am Platz. Neben der gesellschaftlichen Akzeptanz psychischer Erkrankungen bedarf es auch des Ausbaus an professionellen Hilfen für Eltern UND deren Kinder. Dabei ist darauf zu achten, dass den Betroffenen ein niedrigschwelliger Zugang zu Informationen, Hilfs- und Unterstützungsangeboten zum Thema Depression bei Eltern ermöglicht wird. (Psychotherapie, Familienunterstützende Dienste usw.). Dies kann bspw. durch eine Beratung oder Information durch die Mitarbeiter*innen des Netzwerks Gesunde Kinder erfolgen. Für Sie vor Ort in Cottbus, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz, Spree-Neiße und allen anderen Landkreisen Netzwerkfamilie werden oder Familien ehrenamtlich begleiten ... netzwerk-gesunde-kinder.de www.kindersicherheit.de www.geburtinforst.de .0 . Infoabend und Kreißsaalführung: Jeden 1. Mittwoch imMonat Bitte melden Sie sich unter 03562 985 225 telefonisch an.

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