lausebande-09-2026

Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt: Individuelle Geburtsplanung Verschiedene Geburtsmöglichkeiten z. B. Unterwassergeburt, Aromatherapie und Gebärhocker Persönliche Begleitung durch unsere Hebammen Liebevolle Nachsorge für Mutter & Baby Kreißsaal Elbe-Elster Klinikum Alte Prettiner Straße 04916 Herzberg T. 03535 491-295 www.ee-klinikum.de Mit uns beginnt die Reise ins Leben! Foto: A. Franke Titelthema ‹ 87 Frauen, die sich bewusst für eine Spontangeburt und gegen einen Kaiserschnitt entscheiden, müssen nicht zwingend in einer Geburtsklinik entbinden. Alternativen sind die durch eine Hebamme begleitete Hausgeburt in den heimischen vier Wänden oder eine Entbindung in einem Geburtshaus. In der Lausitz gibt es seit 2022 in Cottbus das Geburtshaus Mondstein, das von zwei Hebammen geleitet wird. Die nächsten sind dann erst in Berlin, Dresden und Leipzig zu finden. Eine weitere Alternative sind Hebammen-geleitete Kreißsäle, von denen es allerdings bisher keine im lausebande-Erscheinungsgebiet gibt. In ihnen werden Frauen nur von Hebammen betreut, ärztliches Personal kann aber im medizinischen Notfall schnell hinzukommen. Anders ist es im Geburtshaus oder während einer Hausgeburt. Sie werden ausschließlich von erfahrenen Hebammen begleitet. Ärztinnen oder Ärzte sind nicht vor Ort. Deshalb eignen sich beide Geburtsorte nur für gesunde Schwangere mit einer unkomplizierten Einlingsschwangerschaft, deren Baby in Schädellage liegt und bei denen keine besonderen Risiken für Mutter oder Kind zu erwarten sind. Treten Risikofaktoren auf – etwa Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes mit Komplikationen, eine Frühgeburt oder eine Beckenendlage – wird zu einer Entbindung im Krankenhaus geraten. Mehr Hausgeburten seit Corona Die Corona-Pandemie, die werdenden Vätern zwischenzeitlich die Begleitung der Geburt untersagte, hat zu einem Anstieg außerklinischer Geburten geführt. Seite 2020 kommen knapp zwei Prozent der Kinder in Deutschland zu Hause Geburt ohne ärztliche Begleitung Hausgeburt, Geburtshaus oder Hebammen-Kreißsaal sichtigt wurden nur Studien mit Kindern unter sieben Jahren. In diesem Jahr wurde in Kanada eine Studie veröffentlicht, die darauf hindeutet, dass Frauen nach einem Kaiserschnitt größere Probleme haben, erneut schwanger zu werden. Dazu wurden die Daten von 7.500 Frauen untersucht, die nach vorangegangener Geburt eine künstliche Befruchtung vornehmen ließen, um erneut schwanger zu werden. Das Ergebnis: Hatten sie zuvor per Kaiserschnitt entbunden, war die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Schwangerschaft und Geburt deutlich geringer als nach einer vaginalen Geburt. Dies könnte mit der Narbe zusammenhängen, die ein erneutes Einnisten einer Eizelle erschwert, kann aber auch ganz andere Gründe haben.

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