Ein optimaler Lernplatz für entspannte Hausaufgaben

Datum: Donnerstag, 27. Februar 2014 12:39

Ein optimaler Lernplatz für entspannte Hausaufgaben

Endlich Schulkind! Mit voller Motivation starten die Sechsjährigen in die Schule. Und in der Regel hält sich die Freude am Lernen auch – außer bei den Hausaufgaben. Während das Lernen in der Schule meist problemlos startet, artet das Lernen zu Hause oft in Stress aus.

Meist liegt dies an mehreren Faktoren, wobei fehlende Ruhe oft die Hauptrolle spielt: Weil gerade kleine Schulkinder die Nähe der Eltern suchen oder umgekehrt Eltern sehen möchten, was das Kind tut, mutiert der Küchentisch zum „Arbeitsplatz“. Aber hier gibt es viel Ablenkung, das Kind beobachtet, was die Eltern tun oder Geschwister sorgen für Unruhe. Zudem hemmt es Kinder oft, wenn die Eltern die Hausaufgaben beaufsichtigen. Denn Kinder versuchen, die Erwartungen der Eltern zu erahnen und orientieren sich in ihrem Tun dann nicht an sich selbst oder den schulischen Vorgaben, sondern an den (gefühlten) Ansprüchen der Eltern.

Eltern sollten daher ihrem Kind von Anfang an zeigen, dass sie ihm etwas zutrauen. Im eigenen Zimmer an einem sinnvoll eingerichteten, ergonomischen Lernplatz kann es die Schularbeiten allein bewältigen. Wenn es an einigen Punkten konkrete Fragen hat oder an einer kniffligen Stelle Hilfestellung benötigt, ist dies völlig ok! Aber ständig neben dem Tisch stehende Eltern stören die Entwicklung von Selbstvertrauen und Eigenverantwortung.

Damit am eigenen Lernplatz entspannt gelernt werden kann, sollte bei der Einrichtung einiges bedacht werden: Schlechte Möbel führen zu Verkrampfungen, die das Lernen erschweren und schlimmstenfalls sogar zu Rückenproblemen führen! Heute gibt es eine Fülle perfekt durchdachter ergonomischer Lösungen für jeden Geschmack und für jedes (auch kleinste) Zimmer. Dabei lohnt die Investition doppelt: Die Möbel sind robust und mitwachsend und begleiten die Kinder so ihre gesamte Schulzeit. Mit vielfältigen Zusatzteilen passen sie sich gewachsenen Herausforderungen an, so dass manche Modelle sogar noch in die „Studentenbude“ mitziehen.

Ergonomisch ist ein Arbeitsplatz, wenn sowohl Schreibtisch als auch Stuhl stufenlos an die Größe des Kindes angepasst werden können. Die Tischplatte sollte geteilt sein: Ein Teil lässt sich möglichst einfach und stufenlos schräg stellen, der andere bleibt flach als Ablagebereich. Beim Stuhl sollte neben der Sitzhöhe auch die Sitztiefe einstellbar sein. Schreibtisch und Stuhl werden so justiert, dass das Kind beim Sitzen die Füße fest auf den Boden aufstellen kann und die auf dem Tisch aufgelegten Unterarme zu den Oberarmen einen rechten Winkel bilden. Darum sollte stets zuerst der Sitz optimal eingestellt, dann erst der Schreibtisch daran anpasst werden.

Kinder besitzen einen natürlichen Bewegungsdrang. Können sie diesen beim Lernen unbewusst ausleben, unterstützen die Bewegungen den Lernprozess. Das geht am besten, wenn der Schreibtischstuhl über eine bewegliche Sitzfläche verfügt.

Wie eine optimale Lernumgebung aussieht zeigt der handgezeichnete Erklärfilm im Magazin von Kinderzimmerhaus. In drei Minuten wird nicht nur die Wichtigkeit eines Lernplatzes gezeigt auch  Faktoren, wie eine optische Abschirmung vom Spielbereich wird erklärt. Zimmerpflanzen eignen sich hierfür ideal, sie fangen den Blick auf und wirken sogar konzentrationsfördernd. Zudem schlucken sie Schall und regulieren die Luftfeuchtigkeit.

Mit einem solchen, stimmig eingerichteten Lernplatz legen Eltern die Basis für einen erfolgreichen, weil im Wortsinne „unverkrampften“ Weg des Lernens. Und sie signalisieren ihrem Kind: Lernen ist spannend und wichtig. Du machst das, und es wird toll!

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