Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er-Jahre“

Titelbild, Foto: Merit Schambach, Marie, Ost-Berlin / Prenzlauer Berg, 1988, Lizenz: Merit Schambach, Marie, Ost-Berlin / Prenzlauer Berg, 1988
Titelbild, Foto: Merit Schambach, Marie, Ost-Berlin / Prenzlauer Berg, 1988, Lizenz: Merit Schambach, Marie, Ost-Berlin / Prenzlauer Berg, 1988
Merit Schambach, Marie, Ost-Berlin / Prenzlauer Berg, 1988 | CC BY-NC-SA
Sonntag 15. März 2026
11:00 Uhr
Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte Potsdam | Potsdam
Die Ausstellung präsentiert Bilder eines Jahrzehnts, das heute kontrovers erinnert und diskutiert wird. Sie zeigt Werke von zwölf Fotograf:innen, die persönlich, künstlerisch und sozialdokumentarisch das Weite suchten. Zwischen 1983 und 1995 setzten die Künstler:innen Stillstand und existenzielle Veränderungen ins Bild. „Komm! ins Offene, Freund“ – der erste Vers eines Hölderlin-Gedichts war in der späten DDR ein beliebter Ausspruch. Die Ausstellung „Das Weite suchen“, kuratiert von Isabel Enzenbach und Anja Tack vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), knüpft an die damit verbundene Aufforderung an und zeigt Fotografien, von Künstler:innen, die ihre Kamera nutzten, um den Blick zu öffnen. Die gezeigten Fotoserien entstanden vor und nach 1989/90. In ihnen werden gesellschaftliche Enge und Aufbrüche jener Jahre sichtbar gemacht. Auch die fotografische Arbeit selbst vollzog sich unter wandelnden Bedingungen.