Per Seilbahn zum Ostsee, per Schiff zu neuen Ufern!

Datum: Montag, 28. September 2020 13:22


Spinnerei – oder geniale Idee?

Die Seilbahn

Direkt am stadteinwärts gelegenen Gleis des Cottbuser Hauptbahnhofs, auf dem Areal des Großenhainer Bahnhofs, ist der Aufbruch einer neuen Lausitz spürbar: Hochkultur trifft auf Subkultur, das Gründungszentrum Zukunft Lausitz auf die Rückkehrerinitiative Station Cottbus. Hier pulsiert lebendige Willkommenskultur. 

Direkt am letzten Gleis befinden sich langgestreckte Backsteingebäude, einst als Lager- und Bürogebäude genutzt. Hier kann der Mix aus zwei Entwicklungsimpulsen für den wohl symbolträchtigsten Leuchtturm im Lausitzer Wandel sorgen. Zum einen wäre das als technische Innovation eine Seilbahn, die als Teil des öffentlichen Nahverkehrs, von Cottbusverkehr betrieben, den Bahnhof mit dem Ostsee verbindet. Über Zwischenstationen mit Halt am Bahnhof Sandower Dreieck wären das Stadion der Freundschaft und die Parklandschaften vom Spreeauen- über den Tier- bis zum Branitzer Park angebunden, über eine weitere Zwischenstation wäre die künftige klimaneutrale Seevorstadt auch klimaneutral ins öffentliche Verkehrsnetz eingebunden. Die Seilbahn eint viele Vorteile: Sie erfordert wenig Eingriff in die bestehende Infrastruktur, kann dadurch viel schneller und günstiger als eine Bahn errichtet werden, schont Flächen am künftigen Ostsee, ist insgesamt kostengünstig, kann flexibel getaktet werden und könnte per Antrieb mit erneuerbarer Energie ein klimafreundliches Pilotmodell von europäischem Rang sein. Seilbahnen sind anderswo auf der Welt als Innovationen im urbanen Nahverkehr bereits in Betrieb. Sie entlasten Straßen, sind emissionsfrei, nutzen den kürzesten Weg, haben keine Wartezeiten, sind barrierefrei – und vor allem umweltfreundlich.

Das Schiff

Die zweite Vision korrespondiert mit der Strukturentwicklung der Lausitz, dem Aufbruch zu neuen Ufern und einer neuen Willkommenskultur. Sie sieht den Bau eines neuen Zentrums für Visionäre direkt auf den langgestreckten Lagergebäuden in Form eines Schiffs vor, das in Fahrtrichtung genau zum Ostsee weist. Hier könnten neben wichtigen Institutionen des Lausitzer Wandels die Kreativwirtschaft und Impulsgeber wie Zukunft Lausitz (siehe www.startup-lausitz.de) und Station Cottbus (bald auch Station Lausitz) eine Zukunftsvision mit Leben füllen. Deutsche Bahn und LEAG könnten in einem Welcomecenter neue Köpfe für unsere Zukunftsregion binden.
Im Entwurf hat die junge Architektin Zohreh Khedrigharibrand, Wahl-Cottbuserin mit iranischen Wurzeln, Zitate zu ihrer Heimat einfließen lassen. Die sich treppenförmig an die Etagen anschließenden Dachterrassen sind inspiriert von der einzigartigen Architektur des iranischen Dorfs Masuleh, das als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen wurde. Ein Windturm sorgt als weiteres traditionelles Architekturelement aus dem Orient für ein natürliches Kühlsystem und gleichzeitig für eine klimafreundliche Gebäudeenergie. Diese Technologie kam bereits beim modernen Neubau des Max-Steenbeck-Gymnasiums, einem Leuchtturm der Lausitzer Schulbildung, zum Einsatz.

Unterstützer gesucht!

Jeder Cottbuser und Lausitzer kann diese Idee unterstützen, die von einer kleinen Initiativgruppe vorangetrieben wird und derzeit immer mehr Menschen begeistert. Auf einer Homepage kann wirklich jeder per Bild und Statement bei einer großen Zukunftsvision mitmachen. Klicken und unterstützen:

www.seilbahn-lausitz.de