Lacrima ermöglicht Trauerbegleitung trotz Corona

Datum: Montag, 25. Januar 2021 15:15

Das Johanniter-Projekt steht Familien und Kindern in den schwersten Stunden zur Seite.

Viele Einrichtungen und Geschäfte sind geschlossen, das Leben geht aber weiter: Menschen erkranken, sterben, kommen nicht wieder. Der Verlust eines geliebten Familienmitglieds ist vor allem für Kinder und Jugendliche ein schwerer Schock. Zur Unterstützung in solchen schwierigen Zeiten wurde Lacrima ins Leben gerufen. Das Johanniter-Projekt veranstaltet in Cottbus normalerweise regelmäßig Gruppentreffen, bei denen Betroffene über ihre Gefühle sprechen können. Die einen reden über Verlust, die anderen genießen das Nicht-Gefragt-Werden.

Im Augenblick ist alles anders. Die Lacrima-Treffen dürfen nicht stattfinden. So manche betreute Familie zieht sich zurück. Gespräche am Telefon können die gemeinsamen Stunden nicht ersetzen. Doch völlig auf Unterstützung verzichten müssen Familien nicht – denn eine Einzelbetreuung ist auch in Zeiten der coronabedingten Kontaktbeschränkungen möglich. Schließlich soll niemand mit seiner Trauer alleingelassen werden. Die individuelle Trauerbegleitung des Lacrima-Projekts ist kostenfrei. Weitere Informationen dazu hält die ehrenamtliche Trauerbegleiterin Manja Bieder bereit: T: 0355 47746170, E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.johanniter.de