Kurze Wege und ein lebendiges Umfeld

Datum: Montag, 02. Februar 2026 15:28


Im Januar konnte Gubens Bürgermeister Fred Mahro einen 250 Euro-Scheck des Unternehmens Jack Links an die Kita „Waldhaus“ übergeben. Die gleiche Summe ging an den Dorfclub Deulowitz.

Interview mit Gubens Bürgermeister Fred Mahro 

Herr Mahro, wie würden Sie einer jungen Familie in drei Sätzen erklären, warum Guben ein guter Ort zum Leben und Aufwachsen ist?

Guben bietet jungen Familien Arbeitsplätze, kurze Wege, viel Natur und eine sichere Heimat in einer Stadt in zwei Ländern mitten in Europa. Guben ist eine Stadt, in der Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement einen hohen Stellenwert haben und die Menschen sich gegenseitig unterstützen. Familien finden hier ein sicheres, lebendiges Umfeld mit kurzen Wegen zu Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen sowie die Möglichkeit, inmitten der Natur zu wohnen und zu erleben.

Sie sind seit 2012 amtierender bzw. gewählter Bürgermeister von Guben und inzwischen auch zweifacher Großvater. Hat sich Ihr Blick auf die Stadt durch Ihre Enkelkinder verändert?

Ja, auf jeden Fall. Durch meine Enkel betrachte ich Guben noch stärker aus der Sicht der Jüngsten: Welche Orte laden zum Spielen ein, wo fühlen sich Kinder geborgen und sicher, und an welchen Stellen können wir noch besser werden, um Familien den Alltag zu erleichtern. Beste Bildungsmöglichkeiten in allen Formen, die unser Land bietet, in modernen Kitas, Schulen und Horten sind eine Verpflichtung für mich. Genauso wichtig für mich ist es, unseren Kindern die Welt zu erklären und ihnen die Sicherheit zu vermitteln, dass wir in den Familien, in unserer Stadt und unserem Land in der Lage sind, Schwierigkeiten zu überwinden und damit den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Perspektive zu geben.

Gibt es Erlebnisse mit Ihren Enkeln in Guben, die Ihnen bewusst machten, was für Familien gut funktioniert – oder wo vielleicht noch Luft nach oben ist?

Bei den Besuchen unserer Enkel nehme ich mir besonders viel Zeit und erkunde Guben nach dem Vorschlag der Kinder. Besonders schöne Momente erlebe ich auf den Spielplätzen und bei Veranstaltungen wie dem Stadtfest – dort wird deutlich, wie wichtig Begegnungsorte für Familien sind. Gleichzeitig nehme ich wahr, dass wir die Angebote, gerade für ältere Kinder und Jugendliche, noch weiter ausbauen müssen, um ihnen noch mehr Freizeitmöglichkeiten in der Stadt zu bieten. Es gilt auch, die medizinische Betreuung für unsere Jüngsten zu verbessern.

Wenn Sie auf Ihre bisherige Amtszeit zurückblicken: Welche Projekte haben Guben aus Ihrer Sicht besonders familienfreundlich gemacht?

Die Sanierung von Spielplätzen, z.B. in Deulowitz und Reichenbach und der neue Abenteuerspielplatz in der Heinrich-Mann-Straße. Die Erweiterung von Betreuungsangeboten in Kitas, allesamt in freier Trägerschaft und die Schaffung von familienfreundlichen Wohnquartieren haben unserer Stadt besonders gutgetan. Auch das Engagement für kulturelle und sportliche Angebote für Kinder und Jugendliche war entscheidend, um Guben als familienfreundlichen Ort zu stärken.

Familienfreundliches Guben in Zahlen:

  • 16.000 Einwohner, 8 Kitas, 2 Grundschulen, 1 Oberschule, 1 Gymnasium, 14 Spielplätze & Sportplätze, 1 Skaterplatz, 3 Jugendclubs, 2 Kinderarztpraxen
  • Freizeiteinrichtungen: Stadt- & Industriemuseum, Plastinarium, Schwimmbad, Freibad (z.Z. geschlossen, Neubau in Vorbereitung), Volkshochschule, Stadtbibliothek, Städtische Musikschule „Johann Crüger“, Jugendclub Comet, Kinder- & Jugendfreizeitzentrum


www.guben.de