
Ein bunter Blick auf die fünfte Jahreszeit
Wenn das Kind zu Superman wird, Erwachsene Krawatten abschneiden und sich in den Auslagen der Bäckereien Pfannkuchen drängeln, dann ist klar: Es ist Fasching. Oder Karneval. Oder Fastnacht. Drei Begriffe, ein fröhliches Durcheinander. Und genau das wollen wir an dieser Stelle einmal aufklären. Was hat es mit der Narrenzeit auf sich und woher kommen die unterschiedlichen Bezeichnungen? Und wie und wo wird in der Lausitz gefeiert?
Kleine Begriffskunde
Bevor wir in das bunte Lausitzer Faschingstreiben eintauchen, folgt etwas Geschichte: Der Begriff „Karneval“ stammt vermutlich vom lateinischen „carne vale“, was so viel bedeutet wie „Fleisch, lebe wohl“. Gemeint ist der Abschied von üppigem Essen vor der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und die Karnevalsaison beendet. Eine andere Theorie besagt, dass der Begriff vom ebenfalls lateinischen „carrus navalis“ stammt, was in etwa „Marinewagen“ bedeutet. Bis heute gibt es die Narrenschiffe oder -wagen auf den großen Faschingsumzügen. Der Begriff Karneval ist vor allem im Rheinland gebräuchlich, etwa in Köln, Düsseldorf oder Mainz, wo die närrischen Tage eine lange Tradition haben und mit großen Umzügen, Sitzungen und viel Musik gefeiert werden.
Auch die „Fastnacht“ nimmt Bezug auf die bevorstehende Fastenzeit. Das Wort stammt vermutlich vom mittelhochdeutschen Begriff „vas(t)(en)nacht“, was so viel wie „Nacht vor dem Fasten“ bedeutet. Im christlichen Kontext ist die Fastnacht die Zeit, in der noch mal gefeiert und reichlich gegessen werden darf, bevor mit Aschermittwoch das Verzichten beginnt. Der Begriff Fastnacht ist vor allem im südwestdeutschen Raum verbreitet, etwa in Baden-Württemberg, Franken oder Teilen von Hessen. Dort ist die Fastnacht auch stärker von alten, teils mystischen Bräuchen geprägt als beispielsweise im Ruhrgebiet.
„Fasching“ schließlich ist vor allem in Süd- und Ostdeutschland gebräuchlich – also auch in Brandenburg, Sachsen und der Lausitz. Der Begriff kommt vom mittelhochdeutschen „vaschang“, was den Ausschank des Fastentrunks bezeichnete. Der Bund Deutscher Karneval spricht von einem „Schwellenfest zwischen dem Ausleben der menschlichen Elementarbedürfnisse und der Entsagung“. Immer wieder wird also der Bezug zum Essen, Trinken und ausgelassenen Feiern hergestellt, was bis heute zum närrischen Treiben dazugehört – ganz gleich, ob man nun Fasching, Karneval oder Fastnacht feiert.
Dass wir überhaupt Fasching feiern, hat seinen Ursprung in der christlichen Tradition. Die närrischen Tage markieren die Zeit vor der 40-tägigen Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und bis Ostern dauert. Früher bedeutete Fasten einen strengen Verzicht auf Fleisch, Eier, Milch und Fett. Also wurde vorher noch einmal alles aufgebraucht – mit reichhaltigem Essen, Tanz und fröhlichem Treiben. Gleichzeitig bot der Fasching die seltene Möglichkeit, gesellschaftliche Regeln auf den Kopf zu stellen. Für kurze Zeit durften sich die Menschen verkleiden, Rollen tauschen, Obrigkeiten verspotten und Dinge sagen, die sonst tabu waren. Diese „verkehrte Welt“ diente nicht nur als Ventil, sondern war auch wichtig für das soziale Miteinander.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich regional sehr unterschiedliche Ausprägungen. Während im Rheinland der organisierte Karneval mit Prinzenpaaren, Elferräten und großen Umzügen dominiert, ist die alemannische Fastnacht im Süden oft archaischer: mit geschnitzten Holzmasken, Hexenfiguren und dem symbolischen Austreiben des Winters. In Ostdeutschland wiederum haben sich über die Jahrhunderte christliche, bäuerliche und slawische Traditionen vermischt – besonders deutlich wird das in der Lausitz.

Narrenschiffe und -wagen gehören zu den bunten Straßenumzügen wie das Helau. © Wittichenauer Karnevalsverein e.V.
Zapust & Zampern
Bei uns gehört die sorbische/wendische Tradition des Zamperns (auch „Heischegang“) fest zum winterlichen Brauchtum, bei dem der Winter und die bösen Geister vertrieben werden. In den Dörfern der Nieder- und der Oberlausitz ziehen verkleidete Gruppen von Haus zu Haus, machen Musik, tanzen und sammeln Eier, Speck und Geld für das Dorffest. Außerdem postieren sich die Kostümierten in vielen Orten an der Dorfstraße und „verkaufen“ Passierscheine an die Vorbeifahrenden. Die Kostüme sind oft selbst gemacht, manchmal lustig, manchmal ein wenig schaurig. Oft ist ein Bär dabei und ein Mann, der sich als Frau verkleidet und die gespendeten Eier in einem Korb sammelt. Vor allem rund um Schleife kann man beim Zampern noch die traditionellen Verkleidungen erleben.
In der Niederlausitz gehört zur wendischen Fastnacht außerdem der Zapust-Umzug. Wie das Zampern, ist dieser zwischen dem Dreikönigstag bis etwa vier Wochen vor Ostern zu erleben – allerdings nur in brandenburgischen Dörfern. Dazu versammelt sich die Jugend im Gasthaus. Die jungen Frauen legen die Festtracht an, die Männer tragen Anzug und Hut, den bei ledigen Burschen bunte Blumen, Federn und Bänder zieren. Nach einer Ansprache und einem Tanz stellen sich die Paare für das jährliche Erinnerungsfoto vor dem Gasthaus auf, bevor sich der Zapustzug in Bewegung setzt. Eine Blaskapelle führt den Umzug an. An der Spitze werden ein mit bunten Bändern geschmückter langer Reisigbesen oder ein Schellenbaum getragen.
Anschließend zieht der Zapustzug von Hof zu Hof. Besucht werden hauptsächlich Dorfbewohner mit besonderen Verdiensten für das Gemeinwohl. Diese bedanken sich für die Ehre der Aufwartung mit einem Imbiss oder einer Spende in die Jugendkasse. Mit jedem Familienangehörigen wird auf dem Hof eine Ehrenrunde getanzt, etwas getrunken und das Fastnachtssträußchen ans Revers gesteckt. Zuschauer bekommen von den Zapustern einen Schnaps. Selbst auf der Straße wird getanzt. Der Weg von einem Ende des Dorfes zum anderen kann sich also durchaus in die Länge ziehen. Der Umzug endet dann im Gasthaus, wo sich das Dorf zum Tanzen und Feiern trifft.

Eindrücke vom Zampern in Eichow bei Kolkwitz. Foto: Bernd Choritz / Heimatmuseum Dissen
Faschingsbräuche
Dass der Fasching heute so bunt und närrisch ist, haben wir Traditionen und Bräuchen zu verdanken, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben. Wir stellen sie vor.
Los geht es schon mit dem offiziellen Startschuss: Die närrische Zeit beginnt jährlich am 11.11. um 11.11 Uhr. An diesem Tag stürmen die lokalen Karnevalsvereine die Rathäuser, plündern die Stadtkasse und bekommen einen symbolischen Schlüssel überreicht – ganz nach dem Motto: Jetzt regieren die Jecken. Oft wird zu diesem Anlass das aktuelle Prinzenpaar vorgestellt und zur großen Eröffnungsfeier geladen. Je nachdem auf welchen Wochentag der 11. November fällt, wird auch schon mal ein paar Tage eher oder später gefeiert. Pausiert wird dann während der Adventszeit, bevor es ab Januar weitergeht. Karnevalsveranstaltungen außerhalb dieser Zeit sind nicht erwünscht. Als einige Vereine während der Corona-Pandemie überlegten, die großen Umzüge und Bälle in den Sommer zu verlegen, statt sie komplett ausfallen zu lassen, ernteten sie viel Kritik. Es käme ja auch Niemand auf die Idee, Ostern oder Weihnachten zu verlegen.
Die meisten Bräuche und Aktivitäten gibt es in den Wochen vor dem Rosenmontag. Für Erwachsene spielen Narrensitzungen und die Wahl des Prinzenpaares eine große Rolle. Büttenreden, Tanzgruppen und Musik nehmen das aktuelle Geschehen humorvoll aufs Korn. Es gibt den Faschingsball, das Männerballett, die Weiberfastnacht, den Seniorenfasching und natürlich den Kinderkarneval. Für die Jüngsten gibt es spezielle Feiern in Kita und Hort, in vielen Dörfern und Städten auch von den Karnevalsvereinen organisierte Partys – teilweise auch mit Wahl des Kinder-Prinzenpaars.
In den Faschingshochburgen, von denen es auch einige in der Lausitz gibt, gehören die großen Umzüge zu den Höhepunkten des närrischen Treibens. In den Tagen rund um den Rosenmontag ziehen bunt geschmückte Wagen, Musikgruppen und Tanzvereine durch die Straßen. Dabei fliegen süße Kamellen und buntes Konfetti, begleitet von den Rufen der Narren – in der Lausitz „Helau“, an anderen Orten „Alaaf“ oder „Narri-Narro“.

Zapustumzüge durch die Niederlausitz. © Bernd Choritz / Heimatmuseum Dissen
Zapust-Umzüge 2026
- 10.1. Mochwo
- 17.1. Burg/ Spreewald
- 24.1. Papitz, Ströbitz, Kolkwitz
- 25.1. Werben, Fehrow, Ruben, Preilack
- 29.1. Niedersorbisches Gymnasium CB
- 31.1. Bärenbrück, Neu Zauche
- 1.2. Döbbrick, Drehnow, Schmogrow, Limberg
- 7.2. Casel, Jänschwalde
- 8.2. Byleguhre, Striesow, Müschen, Tauer
- 14.2. Kunersdorf, Straupitz
- 15.2. Skadow
- 21.2. Schlichow
- 22.2. Gulben
- 28.2. Sielow, Wilmersdorf, Stradow, Maust
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Änderungen vorbehalten)
Faschingshochburgen in der Lausitz
Cottbus: Der größte Faschingsumzug in der Lausitz und wohl auch in Ostdeutschland ist der Zug der fröhlichen Leute, der jährlich am Sonntag vor Weiberfastnacht durch die Cottbuser Innenstadt führt. Etwa 60 Wagen und reichlich närrisches Fußvolk sind dabei, berichtet Jens Kalliske vom Karneval Verband Lausitz, der den Umzug organisiert: „Wir erwarten wieder um die 3.500 Teilnehmer. Sie kommen aus Vereinen, Kitas, Institutionen und Firmen in Berlin, Brandenburg und Sachsen. Das macht unseren Umzug so besonders, weil die gut 60 Bilder nicht nur von Karnevalsvereinen gestaltet werden.“ Der Zug der fröhlichen Leute wird jedes Jahr live vom rbb im Fernsehen übertragen und ist anschließend in der Mediathek abrufbar.
Elbe-Elster: Im Elbe-Elster-Land gibt es mit Plessa und Sonnewalde gleich zwei Karnevalshochburgen. Der Plessaer Carnevals-Club feiert in diesem Jahr sein 70. Jubiläum, die aktuelle Saison und der große Straßenumzug am 14.2. stehen unter dem Motto „Liebe, Lust und Landmaschinen“. Etwas weiter nördlich lädt der Reiter-Carneval-Club Sonnewalde am 1.2. zum großen Umzug, das Motto dort nimmt Bezug auf Walt Disney und märchenhafte Filme.
Oberlausitz: Auf der sächsischen Seite der Lausitz gibt es gleich ein Handvoll Jeckenhochburgen, die alle einen Karnevalsumzug auf die Beine stellen und hunderte Schaulustige anziehen. Einer der größten ist mit mehr als 1.000 Mitwirkenden der Rosenmontagsumzug in Wittichenau, der auch schon im MDR übertragen wurde. Weitere gibt es in Bernsdorf, Königsbrück, Schirgiswalde und Bad Muskau.

Faschingsumzüge 2026 in der Lausitz
- SA 31.01. ab 14.11 Uhr: Umzug durch Calau
- SA 31.01. ab 14.11 Uhr: Stadtumzug durch Schwarzheide
- SO 1.2. ab 11 Uhr: Großer Karnevalsumzug durch Sonnewalde
- SA 7.2. ab 14.11 Uhr: Umzug durch Annahütte
- SO 8.2. ab 13.30 Uhr: Zug der fröhlichen Leute durch Cottbus
- SO 8.2. ab 14 Uhr: Karnevalsumzug durch Bernsdorf
- DI 10.02. ab 9.11 Uhr: Zug der fröhlichen Kinder durch Cottbus
- SA 14.2. ab 13.30 Uhr: Weiberfasching-Umzug durch Wittichenau
- SA 14.2. ab 13 Uhr: Großer Straßenumzug durch Plessa
- SA 14.2. ab 14 Uhr: Großer Karnevalsumzug durch Königsbrück
- SA 14.2. ab 14 Uhr: Großer Karnevalsumzug durch Bad Muskau
- SO 15.2. ab 14 Uhr: Faschingsumzug durch Schirgiswalde
- MO 16.2. ab 13.30 Uhr: Rosenmontagsumzug durch Wittichenau

© istock/ margouillatphotos
Süße Tradition
Ein kulinarischer Klassiker hat sich ebenfalls längst als fester Brauch etabliert: das süße gefüllte Hefegebäck, das je nach Region unterschiedlich heißt. In Ostdeutschland ist es der Pfannkuchen, in weiten Teilen Nord- und Westdeutschlands der Berliner, in Bayern und Österreich der Krapfen. Rund um Aachen sind es die Puffel, in Hessen und im westlichen Thüringen die Kreppel. Gefüllt mit Marmelade, Pflaumenmus oder Pudding sind sie ein Symbol für den bevorstehenden Verzicht – noch einmal genießen, bevor die Fastenzeit beginnt. In vielen Familien gehört das gemeinsame Backen bzw. Kaufen und Naschen fest dazu.
Rezept Pfannkuchen:
Zutaten (ergibt 12 Stk.):
- 500 g Weizenmehl
- ½ Stk. Hefe (21 g)
- 150 ml lauwarme Milch
- 80 g Zucker
- 80 g Butter
- 2 Eier
- 1 Prise Salz
- ca. 200 g Marmelade
- Pflanzenöl zum Frittieren
Zubereitung: Vorteig aus Mehl, Hefe, 75 ml Milch und 20 g Zucker herstellen, zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen. Restliche Zutaten außer Marmelade und Öl zum Teig geben und verkneten. Nochmals zugedeckt gehen lassen, ca. 20 min. Den Teig auf Mehl dick ausrollen und ca. 8 cm große Kreise ausstechen. Abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. Dann für 2 bis 3 min im heißen Fett oder in der Fritteuse bei 175 Grad ausbacken. Die noch warmen Pfannkuchen in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestäuben. Marmelade mit einer Gebäckspritze oder einem Spritzbeutel in die Pfannkuchen füllen.

Schon die ganz Kleinen lieben es, sich zu verkleiden.
Verkleiden erwünscht
Kein Karneval ohne Kostüm. Das Verkleiden ist einer der bekanntesten Bräuche. Kinder schlüpfen in Fantasiefiguren, Tiere oder Superhelden. Kinder lieben es ohnehin, sich zu verkleiden und in andere Rollen zu schlüpfen. Auch außerhalb der Karnevalsaison spielen sie Räuber und Gendarm oder Mutter-Vater-Kind. Wie wichtig Rollenspiele für Kinder sind und welche Fallstricke beim närrischen Verkleiden drohen, lesen Sie im Interview mit Erziehungsberaterin Dana Mundt im Anschluss an dieses Titelthema. In den Faschingshochburgen greifen auch Erwachsene gern zu Kostümen. Auf den großen Straßenumzügen zeigen herrliche selbstgemachte Faschingskostüme, mit wie viel Leidenschaft und Kreativität die Karnevalisten dabei sind. Allerdings sind einige Kostüme in den vergangenen Jahren in Verruf geraten – Stichwort kulturelle Aneignung.
Indianerkostüm – tabu oder nicht?
Indianer waren schon ein beliebtes Karnevalskostüm, als die Großeltern unserer Kinder klein waren. Karl May hat mit seinen Romanen die Faszination für die Ureinwohner Amerikas nach Deutschland gebracht. Bis heute ziehen Karl-May-Festspiele an mehreren Orten Jahr für Jahr tausende Gäste an. Die TV-Serie Yakari ist bei Kindern weiterhin sehr beliebt. Gleichwohl ist das Indianer-Kostüm nicht mehr gern gesehen. Denn ebenso wie das Blackfacing, bei dem sich hellhäutige Menschen das Gesicht schwarz schminken, gilt es als kulturelle Aneignung. Dieses in den 1980er-Jahren ausgearbeitete Konzept besagt, dass eine gesellschaftlich dominante Gruppe (in diesem Fall die weiße, westliche Mehrheitsgesellschaft) Symbole, Kleidung oder Traditionen aus marginalisierten und unterdrückten Kulturen übernimmt. Historische problematische Ereignisse wie Kolonialisierung und Unterdrückung werden dabei bewusst ignoriert und Stereotype verfestigt. So reduziert das Indianerkostüm eine jahrtausendealte und sehr vielfältige Kultur auf Federschmuck, Lederimitat und Kriegsbemalung.
Die Ethnologin Gerhild Perl fordert in einem Interview mit der Wochenzeitung „Zeit“ einen Verzicht auf das Kostüm: „Heute erweckt gerade diese Verkleidung oft eine nostalgische Kindheitserinnerung. Aber unsere gängigen „Indianer“-Kostüme können trotz ihres fiktiven Kontextes nicht vom Kolonialismus und von der gewaltvollen Geschichte losgelöst werden, die die indigene Bevölkerung in den USA erfahren hat. Damit meine ich den Völkermord, aber auch zeitgenössische Formen der Ausgrenzung und des Rassismus.“ In einer öffentlichen Diskussionsrunde in Dresden im vergangenen Jahr wiederum meinte ein aus Arizona stammender Navajo: „Bei uns ist es kein Kostüm, sondern ein Stück Kleidung.“ Für Kinder seien diese Verkleidungen okay, aber bei Erwachsenen lehne er sie ab.
Ob also Eltern ihren Kindern weiterhin das Indianer-Kostüm erlauben, ist eine sehr individuelle Entscheidung. Im Zweifel fragt man vorher nach, wie die Kita dazu steht. Bei älteren Kindern etwa ab dem Schulalter kann man die Themen kulturelle Aneignung und Rassismus altersgerecht aufgreifen. Ansonsten gilt wie generell beim Fasching: Ein bisschen mehr Gelassenheit. Denn es ist davon auszugehen, dass aus einem Vierjährigen mit Federkopfschmuck nicht automatisch ein Rassist wird und über Hexen und Piraten-Kostüme hat sich auch noch Niemand beschwert, obwohl es auch da ein paar dunkle Kapitel gibt.
Wir haben passend zur bevorstehenden Hochsaison Ideen für selbst gemachte Kostüme herausgesucht, die nicht nur nachhaltiger, sondern auch individueller sind als jene aus dem Onlineshop.

Mit wenig Aufwand selbst gemacht: das Leopardenkostüm. © istock/ nanausop
DIY last-minute-Kostüme
Zahnfee: Für dieses Kostüm brauchen Sie ein weißes T-Shirt, einen weißen Tüllrock, Feenflügel, einige ausgediente Zahnbürsten und Zahnpasta-Tuben sowie einen Textilmarker oder Edding. Mit dem Stift werden ein oder mehrere Zähne auf das Shirt gemalt. Die Zahnbürsten und Zahnpasta-Tuben werden mit Heißkleber oder Nadel und Faden am Rock befestigt. Zum Schluss kommt noch etwas Glitzer ins Gesicht und ins Haar.
Maler: Dafür braucht es eine ausrangierte Latzhose oder andere nicht mehr benötige Kleidung. Diese wird bunt bemalt oder bekleckert – entweder mit Farbresten von der letzten Renovierung, mit Straßenkreide oder mit Farbe aus dem Schulmalkasten. Als Accessoires eignen sich ein Papierhut aus alter Zeitung, eine Malerrolle, ein Pinsel oder eine Mischpalette.
Tiger oder Leopard: Basis für das Kostüm ist ein Shirt, Kleid, Bluse oder Leggings mit Leoprint, im Zweifel aus Mamas Kleiderschrank. Kombiniert werden kann es mit einem schwarzen Kleidungsstück. Dazu wird das Kind passend geschminkt, ein tierischer Haarreifen aus dem Einkaufszentrum macht das Kostüm komplett.
Pippi Langstrumpf: Dazu braucht es nur ein buntes Kleid oder einen farbigen Rock kombiniert mit einem bunten Shirt, dazu ein Paar Hosenträger und lange unterschiedlich farbige Kniestrümpfe. Als Make-up reichen ein paar hellrote Sommersprossen im Gesicht und langes Haar wird zu zwei seitlichen Zöpfen geflochten und mit etwas Draht stabilisiert, so dass sie wie beim Original seitlich absteht.
1000-Augen-Monster: Für die Augen braucht man entweder weißes und schwarzes Tonpapier und Bastelfilz in diesen Farben. Daraus werden jede Menge Augenpaare geschnitten (kleiner schwarzer Kreis auf großem weißen Kreis) und anschließend paarweise auf ein dunkles Kleid oder dunkles Shirt mit Hose geklebt. Das macht sich am besten mit Textilkleber oder Heißklebepistole. Zum Abschluss dünnen Draht um einen Haarreifen wickeln und ca. 5 cm nach oben abstehen lassen. Am oberen Ende des Drahts werden zwei weiße Tischtennisbälle mit einem schwarzen aufgemalten Kreis befestigt (am besten über ein kleines Loch).

Beim Schminken wird die Augenpartie am besten ausgespart.
Schminktipps für die Faschingszeit
Zum Schluss noch ein paar Tipps zum Schminken: Im Internet finden sich unzählige Anleitungen und Vorlagen für fast jedes Kostüm. Achten Sie beim Kauf auf möglichst hautfreundliche Substanzen. Kritische Inhaltsstoffe sind u.a.: Methylisothiazolinone, Methylchloroisothiazolinone, Kohlenwasserstoffe (PAK), Naphthalin oder MOAH (aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe), Mineral Oil, Silikone, PEGs, Azofarbstoffe, Paraffin, Petrolatum, Parabene, Vaseline.
Ansonsten ist Faschingsschminke aus dem Handel weitgehend sicher. Bei der letzten Untersuchung wurden nur vier von 186 Produkten beanstandet. Bei den strengeren Prüfungen von Ökotest 2017 fielen dagegen viele Schminksets durch. Bedenkenlos empfohlen werden Jofrika Nature for Fun Schminkstifte und Livos Vida Naturschminke. Eulenspiegel, Fries und Tedi sind noch okay.
Beim Schminken sollten die Augenpartie, die Lippen und wunde Hautstellen möglichst ausgespart werden. An den Augen ist die Haut besonders empfindlich, außerdem steigt dann die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Kind die Schminke versehentlich ins Auge reibt. Von den Lippen gelangt Schminke oder Lippenstift schnell in den Mund.
Vor dem Schminken sollte das Kostüm angezogen werden, damit das Make-up beim Umziehen nicht verschmiert. Etwa eine Stunde vor dem Schminken am besten das Gesicht eincremen, das schont die Haut und die Schminke lässt sich später leichter entfernen. Wasserbasierte Schminke lässt sich leicht mit einem Lappen und Wasser entfernen, verwischt aber auch leichter. Fettbasierte Schminke hält länger und lässt sich schwieriger entfernen – am besten mit ölhaltigen Feuchttüchern oder Abschminkpads und mit Creme und Pads.

Zwei Highlights des Kinderfaschings in der Lausitz: Der Zug der fröhlichen Kinder (links) und die Spatzengala, organisiert vom Kinderkarnevalverein Cottbus. © Kinderkarnevalverein Cottbus
Nachwuchs für die Funkengarde: Karnevalsvereine
Kinder, die auch nach dem Aschermittwoch noch Lust auf Fasching haben, können einem der vielen Karnevalsvereine in der Lausitz beitreten. Die Auswahl ist groß. „Die Lausitz hat im Vergleich zu anderen Gebieten in Brandenburg eine sehr hohe Dichte an Karnevalvereinen, was vermutlich historisch durch die sorbischen Fastnachts-Traditionen bedingt ist“, sagt Jens Kalliske vom Karneval Verband Lausitz, einem Dachverband für 40 Vereine. „Die meisten von ihnen haben eine aktive Kinder- und Jugendarbeit. Schätzungsweise 50 Prozent der Mitglieder sind unter 18.“ Vor allem über das Tanzen finden viele Kinder zum Karnevalsverein und bereichern dort die Funkengarden. Aber es gibt auch Elferräte und Prinzenpaare, in denen Jungen an Karnevalstraditionen herangeführt werden. Mit dem Kinderkarnevalverein Cottbus KiKaC hat die Lausitz sogar einen Verein, der sich ausschließlich auf den Nachwuchs konzentriert. Er organisiert gemeinsam mit Kitas, Schulen und Karnevalsvereinen jährlich zur Saison drei große Veranstaltungen für Kids: einen Straßenumzug, die Spatzengala und die Prinzenkrönungen. In den Vereinen wird das ganze Jahr über die nächste Saison vorbereitet, werden Tänze einstudiert, Kostüme vorbereitet und Traditionen und Bräuche rund um den Karneval gepflegt.
Karnevalsvereine mit aktiver Kinder- und Jugendarbeit im lausebande-Erscheinungsgebiet (Auswahl):
Lübbenau: Lübbenauer Karneval Club e. V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.lkc-info.de
Calau: Calauer Carneval Club e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.ccc1978ev.de
Forst: Karnevalsverein Forst-Sacro 1979 e.V, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wpkcs.karnevalsverein-sacro.de
Cottbus:
- Kinder Karneval Cottbus e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kikac.de/der-verein-kikac-e-v
- Interessengemeinschaft Cottbuser Carneval e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.icc-karneval.de
- Verein Cottbuser Karneval 1980 e. V., www.vck1980.de
- Verein Cottbuser Narrenweiber e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Facebook: cottbusernarrenweiber
Kolkwitz: Kolkwitzer Carneval Club 1955 e. V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kolkwitzer-carneval-club.de
Spremberg: Faschings-Club des MC Spremberg e.V., Facebook: FCMC.Spremberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.mc-spremberg.net
Finsterwalde: MCE Männerchor Einigkeit e.V. (Karneval & Chor), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.mce-finsterwalde.de
Plessa: Plessaer Carnevals-Club e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.aliwatschi.de
Sonnewalde: Reiter-Carneval-Club Sonnewalde e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, rcc-sonnewalde.de
Annahütte: Karneval-Club Annahütte 1948 e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kca48.de
Hoyerswerda: Hoyerswerdaer Karneval Club Gelb Blau 1997 e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Facebook: HKCGelbBlau
Uhyst: Uhyster Carnevals Verein e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.ucv-uhyst.de
Bernsdorf: Bernsdorfer Karnevals-Club e.V., Facebook: Bernsdorfer-Karneval-Club-eV
Bad Muskau: Elferrat Bad Muskau e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.konfetti-badmuskau.de

Der venezianische Karneval mit seinen kunstvollen Masken gehört neben dem Karneval von Rio den weltweit bekanntesten. © istock/ iTomm
Fasching weltweit
Nach dem Ausflug in die Lausitzer Karnevalsgepflogenheiten, wagen wir noch den Blick in andere Länder. Denn der zeigt, dass die närrische Zeit weltweit ganz unterschiedlich gefeiert wird – und doch überall denselben Kern hat: den Wunsch nach Ausgelassenheit, Gemeinschaft und einem kurzen Ausbruch aus dem Alltag. Wir stellen ein paar internationale Faschingstraditionen vor.
Brasilien und dort speziell Rio de Janeiro ist ohne Frage die internationale Karnevalshochburg schlechthin. Sambaschulen liefern sich spektakuläre Wettbewerbe mit aufwändig gestalteten Wagen, schillernden Kostümen und monatelang einstudierten Choreografien. Für viele Familien ist der Karneval ein generationsübergreifendes Ereignis, bei dem schon Kinder früh in Tanz, Musik und Tradition hineinwachsen. Highlight sind die großen Paraden im Sambódromo von Rio. Aber auch in Salvador sowie Recife und Olinda gibt es sehenswerte Karnevalpartys.
Ganz anders, aber nicht weniger eindrucksvoll, ist der Karneval in Italien, vor allem in Venedig. Dort stehen kunstvolle Masken und historische Gewänder im Mittelpunkt, die an die Zeit der Renaissance erinnern. Hinter den Masken verschwimmen soziale Unterschiede – ein Gedanke, der schon im Mittelalter wichtig war. Besonders für Kinder hat dieser Karneval etwas Märchenhaftes, fast wie eine Reise in eine andere Zeit. In diesem Jahr feiern die Venezianer vom 31. Januar bis zum 17. Februar mit zahlreichen Paraden, Feiern und Bällen Karneval.
In Spanien wird der Karneval mit viel Humor und musikalischer Satire gefeiert. In Cádiz etwa sind es Gesangsgruppen, die mit spitzen Texten Politik und Alltag kommentieren. Auf den Kanarischen Inseln, etwa auf Teneriffa und Gran Canaria, prägen große Umzüge und die Wahl einer Karnevalskönigin das Geschehen. Der Karneval ist dort ein Volksfest für alle Generationen, bei dem Straßen und Plätze zu Bühnen werden.
Weniger bekannt, aber besonders spannend ist der Karneval in Slowenien. Dort ziehen in einigen Regionen die sogenannten Kurenti durch die Orte – Gestalten mit zotteligen Fellkostümen, Masken und lauten Glocken. Ihr Ziel ist es, den Winter zu vertreiben und den Frühling zu wecken. Gerade für Kinder ist dieses Brauchtum eindrucksvoll, weil es zeigt, wie eng Fasching mit alten Natur- und Fruchtbarkeitsritualen verbunden ist. Zu sehen sind die Kurenti unter anderem beim großen Umzug zum Drachenkarneval in er Hauptstadt Ljubljana.
Der Busójárás in Mohács ist das größte und berühmteste Faschingstreiben in Ungarn. Der Legende nach flohen die Bewohner des Landes vor 500 Jahren vor den Türken ins südungarische Mohács, verkleideten sich und vertrieben so den Feind. Als die Gefahr vorüber war, feierten sie ein lautes Freudenfest. Im Mittelpunkt des närrischen Treibens stehen die Busós – verkleidet mit Fellen und geschnitzten Holzmasken. Sechs Tage lang kann man Paraden und Partys erleben. Seinen Abschluss findet der Busójárás am Faschingsdienstag, wenn auf einem gigantischen Scheiterhaufen ein Sarg verbrannt und so der Winter symbolisch begraben wird.
In Bolivien verbindet der Karneval von Oruro christliche Traditionen mit indigenen Bräuchen. Tänze, Masken und Musik erzählen Geschichten aus der Historie des Landes und aus der Mythologie der Andenvölker. An drei Tagen wird die Stadt in den Anden, die lange von Zinnabbau lebte, von tausenden Tänzerinnen und Touristen bevölkert. Zu erleben sind kunstvoll geschnitzte Holzmasken, farbenfrohe Kostüme und unterschiedliche Volkstänze.
In Skandinavien wird kaum Fasching gefeiert. Verkleiden und Umzüge sind dort eher untypisch. Allerdings gibt es in eine kulinarische Faschingstradition.: Rund um den Fettisdagen (den Dienstag vor Aschermittwoch) essen die Menschen in Schweden „Semlor“. Das sind süße Hefebrötchen mit Sahne und Mandelpaste. Die Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ursprünglich war dies der letzte üppige Genuss vor der Fastenzeit.
Fasten mit Kindern: Tipps & Ideen
Denn mit dem Aschermittwoch endet die Karnevalssaison und die Fastenzeit beginnt. Gefastet wird nicht nur im Christentum. Im Islam ist der Ramadan der Fastenmonat, der mit dem großen Zuckerfest beendet wird. Die christliche circa 40 Tage dauernde Fastenzeit vor Ostern geht zurück auf eine Geschichte aus der Bibel, wonach Jesus 40 Tage und Nächte in der Wüste weilte ohne zu essen und dort vom Teufel in Versuchung geführt wurde. Die christliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch (erster Fastentag) und endet am Ostersonntag (Tag des Fastenbrechens). Die Sonntage dazwischen sind vom Fasten ausgenommen. Ursprünglich verzichteten die Menschen in jener Zeit auf tierische Produkte wie Fleisch, Eier, Käse und Butter und aßen nur eine Mahlzeit am Tag. Das klassische Fasten, bei dem für mehrere Tage komplett auf Essen verzichtet wird, ist für Kinder tabu.
Mittlerweile ist die Fastenzeit sehr individuell und hat sich vom reinen Essensverzicht entfernt. Auch Menschen ohne christlichen Hintergrund suchen Dinge, auf die sie in der Fastenzeit verzichten können. Neben den Klassikern Fleisch, Alkohol und Süßigkeiten sind das beispielsweise das Rauchen, das Handy, der Fernseher, das Auto oder social media.
Die Fastenzeit ist für Familien eine gute Gelegenheit, über das Verzichten zu sprechen und gemeinsam zu überlegen, welche Dinge man für ein paar Wochen entbehren kann. Fragen Sie also am besten Ihre Kinder, worauf sie für gut sechs Wochen verzichten könnten: Vielleicht auf Süßigkeiten oder sogar komplett auf Zucker, wobei das eine große Herausforderung ist, da mittlerweile fast allen Fertiglebensmitteln Zucker zugesetzt wird. Oder Sie verzichten gemeinsam auf tierische Lebensmittel und ernähren sich in jener Zeit vegan. Je nach Alter der Kinder kann auch der Verzicht aufs Fernsehen, auf die Spielekonsole, auf TikTok oder Snapchat geübt werden.
Weitere Ideen, die sich gut gemeinsam als Familie umsetzen lassen, sind der Verzicht aufs Online-Shopping, das Plastikfasten, bei dem möglichst kein Plastik und nichts in Plastik Verpacktes eingekauft wird und das Klimafasten, bei dem der individuelle CO2-Fußabdruck minimiert wird. Dazu bleibt das Auto öfter mal stehen, wird sparsam geheizt und auf den Wasserverbrauch geachtet, es wird wenig bis nichts neu gekauft. Auf den Tisch kommen möglichst wenig Fleisch und Milchprodukte. Vielleicht legt auch jedes Familienmitglied für sich selbst fest, worauf es verzichten will und am Ende wird gemeinsam ausgewertet, wie es geklappt hat und ob das Ganze im nächsten Jahr wiederholt werden soll. In jedem Fall gilt: Je mehr Familienmitglieder bei der Verzichten-Challenge mitmachen, desto größer die Erfolgswahrscheinlichkeit.





