Kinder - Risiko Nummer 1 - Unfälle

Datum: Dienstag, 28. Juni 2011 08:58

Ein Ratgeber zum Thema Kinder-Unfälle von Michael Stoffel

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland über 1,5 Mio Kinder, knapp ein Drittel davon zu Hause und im Freizeitbereich. Unfälle gehören zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn Eltern für ihre Kinder vorausschauen und Gefahren aus dem Weg räumen. Größere Kinder müssen auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden und damit umgehen lernen. Wie gefährlich z.B. der Schulweg ist, zeigt die Statistik: Jedes Jahr ereignen sich hier über 100.000 Unfälle. Umso wichtiger ist es, dass schon Erstklässler ihren Schulweg und die Gefahrenbereiche genau kennen. Möglichst früh sollten Kinder die Verkehrsregeln kennen, die Kinder nur dann befolgen, wenn sie diese auch verstehen. Außerdem sind Eltern im Straßenverkehr Vorbilder. Auch wenn sie es eilig haben: bitte immer an die Verkehrsregeln halten!

Gefahren kleiner Heimwerker
Bohren, Schrauben, Hämmern: Kleine Kinder finden Heimwerken oft spannend und sind dann auch bei den Arbeiten am liebsten hautnah dabei. Doch diese Neugier kann gefährlich werden. Fast 40.000 Kinder verletzen sich pro Jahr an scharfen oder spitzen Gegenständen. Besonders beliebt bei Kindern sind Hämmer und Nägel, die aber schwere Verletzungen hervorrufen können. Es ist wichtig, dass die Eltern alle Geräte und Werkzeuge immer sicher verstauen, auch bei kurzen Unterbrechungen.

Gefährliche Faulheit
Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu dick. Ärzte, Krankenkassen und Sporttherapeuten warnen davor, dass Bewegungsmangel die Unfallgefahr von Kindern deutlich erhöht. Kinder verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernsehapparat, dem Videospiel oder dem Computer, anstatt im Freien herumzutollen oder Fahrrad zu fahren. In der Folge fehlt es ihnen an Körpergefühl, Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit. Zudem werden die Muskeln zu schwach ausgebildet. Je größer diese Defizite sind, umso höher ist die Gefahr von Unfällen bei Sport, Spiel und im Straßenverkehr. Eltern sollten ihre Kinder zu mehr Bewegung und Sport motivieren und selbst als Vorbild vorangehen.

Nothilfe-Ausweis für Kinder
Und wenn es doch einmal zum Unfall kommt, ist es wichtig, dass Eltern möglichst sofort benachrichtigt werden können und Ärzte und Sanitäter wichtige Informationen bekommen. Hier hilft z.B. ein Nothilfe-Ausweis, wie ihn die R+V anbietet. Er enthält Name und Anschrift des Kindes, Telefon-Nr. der Eltern, Blutgruppe und Angaben zu eventuellen Allergien.

Wer hilft bei einem Unfall?
Über die gesetzliche Unfallversicherung besteht kein Unfallschutz bei Freizeitunfällen. Sie leistet nur Schadenersatz bei Unfällen im Kindergarten, in der Schule oder auf dem Weg dorthin. Umfassenden Versicherungsschutz bietet nur eine private Risiko-Unfallversicherung. Als sinnvolle Alternative dazu gibt es bei einigen Versicherungsgesellschaften noch eine Unfallversicherung mit Kapitalvorsorge, die auch gern von Großeltern an ihre Enkel „geschenkt“ wird.

Weitere Informationen erhalten Sie z.B. bei der R+V Versicherung Michael Stoffel:
Zimmerstrasse 22a, 03044 Cottbus
Telefon 0355/793177
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.kindersicherheit.de
www.bundderversicherten.de
www.vb.de
www.gdv.de