Drei Geburtskliniken, ein sicherer Start ins Leben

Datum: Freitag, 04. September 2026 15:48


In den Sana Kliniken Niederlausitz begleitet Familienhebamme Beatrice Handschack Eltern und Neugeborene in den ersten Tagen auf der Wochenstation. Mit so manchem Trick und geübten Handgriffen sorgt sie dafür, dass die Kennenlernzeit unvergesslich schön bleibt. 

Die Sana Kliniken verstehen sich als Partner für werdende Eltern

Eine Geburt lässt sich gut vorbereiten, aber nie vollständig planen. Das gilt für den Zeitpunkt ebenso wie für ihren Verlauf. Manchmal kommt ein Kind spontan zur Welt, manchmal ist ein Kaiserschnitt von Beginn an vorgesehen. Und manchmal muss ein eingespieltes Team innerhalb kurzer Zeit entscheiden, welcher Weg für Mutter und Baby jetzt der sicherste ist.

In solchen Momenten brauchen Familien mehr als einen gut ausgestatteten Kreißsaal. Sie brauchen Menschen, die zuhören, verständlich erklären und medizinisch sicher handeln. Sie brauchen kurze Wege, wenn ein Neugeborenes Unterstützung benötigt. Und sie brauchen das Vertrauen, mit ihren Wünschen, Fragen und Sorgen ernst genommen zu werden. Genau dafür stehen die drei Sana-Geburtskliniken in der Spreewaldklinik Lübben, in den Sana Kliniken Niederlausitz am Standort Lauchhammer und im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Gemeinsam bilden sie ein geburtshilfliches Versorgungsnetz, das sich vom südlichen Berliner Umland über den Spreewald bis in die Niederlausitz erstreckt.

Geburtshilfe braucht Nähe – und ein medizinisches Sicherheitsnetz

Die Besonderheit dieses Netzwerks liegt in der Verbindung von wohnortnaher, persönlicher Geburtshilfe und umfassender medizinischer Sicherheit. An allen drei Standorten befinden sich neben den Geburtskliniken auch Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, so dass Geburtshilfe, Hebammen, Pädiatrie, Anästhesie und Pflege eng zusammenarbeiten können.
Für die meisten Familien bedeutet das vor allem zusätzliche Sicherheit. Denn wenn ein Kind nach der Geburt unerwartet Unterstützung benötigt, sind kurze Wege und eingespielte Abläufe besonders wichtig. Kinderärztliche Expertise kann in einem solchen Fall unmittelbar einbezogen und die notwendige Versorgung ohne vermeidbare Zeitverluste begonnen werden. Auch zwischen den Standorten besteht ein fachlicher Austausch. Die drei Geburtskliniken bewahren dabei bewusst ihre eigenen Profile, ihre vertrauten Teams und ihre regionale Identität. Gleichzeitig profitieren sie von der medizinischen Stärke des Sana-Versorgungsnetzwerks.


In Lauchhammer, Lübben und Königs Wusterhausen stehen die Geburtskliniken von Sana in Südbrandenburg.

Lübben: kurze Wege zwischen Kreißsaal, Kinderklinik und Neonatologie

In der Spreewaldklinik Lübben verbindet sich moderne Geburtshilfe mit der persönlichen Atmosphäre eines regional fest verankerten Krankenhauses. Hebammen, Ärzte und Pflegekräfte begleiten Familien von der Aufnahme in den Kreißsaal bis in die ersten gemeinsamen Tage mit ihrem Kind.

Ein besonderer Vorteil ist die unmittelbare Nähe von Geburtshilfe, Kinderklinik und Neonatologie. Wenn rund um die Geburt eine besondere medizinische Situation entsteht, können die beteiligten Fachbereiche schnell und abgestimmt handeln. Eltern erleben so eine familiäre Geburtshilfe und wissen zugleich, dass spezialisierte Hilfe direkt vor Ort verfügbar ist.

Auch die Zeit nach der Geburt gehört zum Versorgungskonzept. Bonding, Stillberatung, die kinderärztlichen Untersuchungen und die Vorbereitung auf die erste Zeit zu Hause werden nicht als einzelne Leistungen betrachtet, sondern als zusammenhängender Start in das Familienleben. Dabei ist die Verbundenheit mit der Region bewusst sichtbar: Die Kinder, die in Lübben das Licht der Welt erblicken, werden als „Spreewälder Originale“ begrüßt. Hinter diesem liebevollen Namen steht der Anspruch, Familien aus dem Spreewald eine verlässliche Geburtshilfe in ihrer Nähe zu erhalten.

Lauchhammer: perinataler Schwerpunkt für die Niederlausitz

In den Sana Kliniken Niederlausitz am Standort Lauchhammer stehen drei Geburtenzimmer mit unterschiedlichen Möglichkeiten für Geburtspositionen und eine individuelle Begleitung zur Verfügung. Auch eine Gebärwanne kann – abhängig vom Geburtsverlauf und den medizinischen Voraussetzungen – genutzt werden. Als Klinik mit perinatalem Schwerpunkt ist Lauchhammer besonders auf das Zusammenspiel von Geburtshilfe und Kinderklinik ausgerichtet. Kinderärzte stehen auch hier rund um die Uhr im Haus bereit. Hebammen, Geburtshelfer, Kinderärzte, Anästhesisten und Pflegekräfte können dadurch schnell gemeinsam handeln, wenn Mutter oder Kind zusätzliche Unterstützung benötigen.

Das gilt für spontane Geburten ebenso wie für geplante und ungeplante Kaiserschnitte. Bei einem geplanten Kaiserschnitt kann grundsätzlich auch eine Begleitperson dabei sein, sofern es die medizinische Situation erlaubt. Im Mittelpunkt steht immer die Frage, welcher Geburtsweg für Mutter und Kind sicher ist und wie die Familie verständlich und respektvoll in die Entscheidungen einbezogen werden kann. „Selbstbestimmung braucht verlässliche medizinische Sicherheit. Wir besprechen Optionen verständlich, beziehen die Familie ein und handeln entschieden, wenn Mutter oder Kind Unterstützung benötigen. Genau dieses Zusammenspiel macht eine gute klinische Geburtshilfe aus“, sagt Dipl.-Med. Maher El Kaissi, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz.

Kreißsaal-Infoabende, Geburtsvorbereitung, persönliche Stillberatung sowie Angebote für Eltern und Geschwisterkinder ergänzen die medizinische Versorgung. Damit begleitet die Klinik Familien nicht nur bei der Geburt, sondern auch auf dem Weg in den neuen Alltag.

Königs Wusterhausen: individuelle Geburtshilfe südlich von Berlin

Im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen stehen die persönliche Begleitung und eine möglichst selbstbestimmte Geburt im Mittelpunkt. Werdende Eltern lernen das Team bereits vor der Geburt bei Informationsabenden kennen und können sich mit den Räumlichkeiten, den Abläufen und den medizinischen Möglichkeiten vertraut machen.

Als perinataler Schwerpunkt arbeitet die Geburtshilfe eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Auch Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche können am Standort versorgt werden. Bei Risikoschwangerschaften und besonderen medizinischen Fragestellungen werden Kinderärzte frühzeitig in die Betreuung einbezogen. Das Team begleitet spontane Geburten ebenso wie geplante oder medizinisch notwendige Kaiserschnitte. Wenn es die Situation zulässt, wird ein familienzentrierter Kaiserschnitt ermöglicht: Durch eine angepasste Operationsabdeckung können Eltern ihr Kind unmittelbar sehen und die Geburt bewusst miterleben. So soll auch bei einer operativen Entbindung möglichst früh Nähe zwischen Eltern und Baby entstehen.

„Die Geburt ist ein einzigartiger und sehr persönlicher Moment im Leben einer Familie. Uns ist es wichtig, dass sich die werdenden Eltern bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Dabei verbinden wir moderne Medizin mit einer individuellen Betreuung und gehen auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Familie ein“, sagt Dr. med. (RO) Vlad Vacaru, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Dahme-Spreewald.


Im Kreißsaal der Spreewaldklinik Lübben steht das erfahrene Team aus Hebammen und Fachärzten rund um die Uhr bereit, um werdende Eltern bei der Geburt fachkompetent und liebevoll zu begleiten. 

Der Kaiserschnitt ist kein Gegensatz zu einer persönlichen Geburt

Nicht jede Geburt verläuft so, wie sie ursprünglich geplant wurde. Ein Kaiserschnitt kann im Vorfeld medizinisch empfohlen, von der Mutter gewünscht oder während der Geburt notwendig werden. Für die Teams der drei Sana-Geburtskliniken ist deshalb entscheidend, die verschiedenen Möglichkeiten frühzeitig zu besprechen und zugleich flexibel auf den tatsächlichen Verlauf reagieren zu können.
Auch bei einer operativen Geburt bleiben Zuwendung, verständliche Kommunikation und die Einbindung der Familie wichtig. Wo es medizinisch möglich ist, werden eine Begleitperson, früher Kontakt zum Baby und der Beginn des Bondings unterstützt. Gleichzeitig stehen bei einem Kaiserschnitt die Sicherheit von Mutter und Kind und die schnelle Verfügbarkeit von Anästhesie, Geburtshilfe und Kinderärzten an erster Stelle. So entsteht eine Geburtshilfe, die Selbstbestimmung nicht gegen medizinische Sicherheit ausspielt, sondern beides miteinander verbindet.

Verlässliche Versorgung in einer Region mit längeren Wegen

Gerade im südlichen Berliner Umland erleben werdende Eltern, dass sich immer mehr Geburtshilfen aus der Versorgung zurückziehen oder ihre Angebote abmelden, weil Geburtenzahlen weiter sinken. Damit werden Wege länger und die Unsicherheit bei der Wahl des Geburtsortes wächst. Das betrifft nicht nur einzelne Familien, sondern die gesamte regionale Gesundheitsversorgung.

Sana setzt deshalb mit den drei Geburtskliniken in Lübben, Lauchhammer und Königs Wusterhausen ein klares Signal: Geburtshilfe soll für Familien wohnortnah erreichbar bleiben. Die Standorte sind keine voneinander isolierten Angebote, sondern Teil eines gemeinsamen Versorgungsnetzes – mit Geburtshilfe, Pädiatrie, Notfallmedizin und zahlreichen weiteren medizinischen Fachbereichen. Denn mit der Geburt beginnt nicht nur ein neues Leben, sondern oft auch eine lange Verbindung zur Gesundheitsversorgung in der Region. Sana versteht sich dabei als Gesundheitspartner für die ganze Familie: vom ersten Atemzug bis ins hohe Alter.


Auch in den ersten Tagen nach der Geburt dürfen sich Eltern darauf verlassen, durch das erfahrene Ärzte- und Pflegeteam im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen betreut zu werden. Für Gynäkologin Dr. Anne Faßl ist der regelmäßige Kontakt zur gesamten Familie dabei eine echte Herzensangelegenheit.


Von Anfang an gut begleitet
Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober 2026

Wie gelingt ein guter Stillbeginn? Was hilft beim Bonding? Warum möchte ein Baby manchmal besonders häufig trinken? Und was können Eltern tun, wenn das Stillen anders verläuft als erhofft? Während der Weltstillwoche machen das Klinikum Dahme-Spreewald und die Sana Kliniken Niederlausitz wertvolles Wissen rund um Stillen, Ernährung und die erste Zeit mit dem Baby sichtbar. Vom 28. September bis zum
4. Oktober 2026 geben Hebammen und Fachkräfte praktische Tipps, beantworten häufige Fragen und zeigen auf ihren Social Media Kanälen, wo Familien persönliche Unterstützung erhalten. Dabei gilt: Stillen wird gefördert, aber nicht mit Erwartungsdruck verbunden. Jede Familie, jedes Baby und jeder gemeinsame Weg sind anders. Gute Begleitung bedeutet deshalb auch, individuelle Entscheidungen und Grenzen zu respektieren.


Spreewald-Klink Lübben
Schillerstraße 29, 15907 Lübben (Spreewald)

www.klinikum-ds.de/luebben 

Sana Kliniken Niederlausitz, Lauchhammer
Krankenhausstraße 10, 01968 Senftenberg

www.sana.de/niederlausitz 

Klinikum Dahme Spreewald, Königs Wusterhausen
Köpenicker Straße 29, 15711 Königs Wusterhausen

www.klinikum-ds.de/achenbach