15 Jahre lausebande. Jetzt geht’s erst richtig los!

Datum: Mittwoch, 25. Februar 2026 17:25


Zwei Generationen lausebande: v.l. nach rechts die „Oldies“ Jens Taschenberger, Anett Linke, Stephan Heckenthaler und Katrin Löder, in der Mitte das junge Dreigestirn Jonas Köhler, Neela-Medea und Amadeo Löder.

Zum Jubiläum startet bei unserem Magazin das Projekt „Nachfolge“.

15 Jahre, 150 Ausgaben. Seit April 2011 ist die lausebande nun schon ein verlässlicher Begleiter für viele Lausitzer Eltern und Familien – und für uns ein echtes Herzensprojekt. Ja, der Name „lausebande“ steht nicht nur für das Magazin, das Sie gerade in den Händen halten, sondern auch für das quirlige Team dahinter. Leider hat es sich bei einigen von uns aber schon etwas ausgequirlt. Der Kaffee für die langen Nächte weicht dem beruhigenden Kräutertee, ohne den Ergo-Stehtisch kommt das Sitzfleisch nicht mehr in Bewegung und per Hornbrille fordern die tausenden Stunden des Schreibens vor kleinem Monitor schweren Tribut. Voller Mitleid haben wir, die Jungspunde, also beschlossen, dass es nun an der Zeit ist, die Oldies etwas zu entlasten. Spaß, von wegen – hier wird schön weitergebuckelt. So ganz können und wollen wir auf den Erfahrungsschatz der Oldies doch nicht verzichten – werden der lausebande aber nach und nach neue Akzente hinzufügen. Keine Sorge, für uns gilt weiterhin: von Familien für Familien.

 

Hi, ich bin Amadeo. Noch nie von mir gehört? Kein Wunder! Ich stecke hinter den letzten Seiten der lausebande: dem Terminkalender mit allen anstehenden Eventhighlights der Region. Um die zusammenzutragen, heißt es, jeden Monat aufs Neue tausende Webseiten (so fühlt es sich zumindest an) zu durchforsten und sich die Finger wund zu tippen. Als mentalen Ausgleich zu der Bleiwüste werde ich von nun an ein paar Seiten ins Magazin mogeln, die das genaue Gegenteil sind: beeindruckende Bilder, welche großflächig die besten Aspekte unserer Lausitz zeigen. Blende, Verschlusszeit, ISO & Co. sind mir zwar zu hoch, aber da gibt es andere, die das gut können. Unsere Generation kennt das Wort „sozial“ nämlich nicht nur von Social Media. Um unsere „lausebande“ zu vergrößern geh ich so auch auf die Suche nach neuen Freunden und authentischen Berichten von Menschen hier aus der Region – von Pädagogen in der Kita über die Kinderärztin mit eigener Praxis bis zum Lehrer an der Grundschule.

Hallo, hier ist Neela Kolumna, eure rasende…. Hups, da kommt wohl wieder die rasende Reporterin in mir durch. Schon von klein auf war ich ein Teil des lausebande-Teams, habe auf so manch einer Ausgabe das Cover geziert und euch auf meinem YouTube-Kanal spannende Familien-Freizeitangebote aus der Lausitz vorgestellt. Eine Schnattertante und Rampensau war ich schon immer und bin ich geblieben. Jetzt möchte ich meine Stimme aber vor allem für den Natur- und Artenschutz nutzen, der mir sehr am Herzen liegt. Und wo könnte ich das besser, als in unserer lausebande? Denn unsere Region bietet eine wunderschöne Landschaft und Tierwelt, die ihr als Familien entdecken und schützen könnt. Dabei werde ich vor allem den Wolf als Botschafter der Lausitz in den Fokus nehmen und euch zeigen, dass der große böse Wolf nur im Märchenwald lebt. Mit der nächsten Ausgabe beginnt unter dem Motto „Pro Wildnis“ meine Kolumnenreihe zum Naturschutz und dem Wolf in der Lausitz: Lasst uns gemeinsam mehr über unsere wilden Nachbarn lernen und herausfinden, wie wir sie gemeinsam schützen können. Meine Tage als Neela Kolumna sind noch nicht gezählt!

Hi, hier Joko – nicht der aus dem Fernsehen, sondern ein Lausitzer Original. Die 150. Ausgabe der lausebande ist zugleich meine hundertste, denn ich bin seit genau einem Jahrzehnt Teil der „Bande“. Frisch nach dem Abitur und einem Jahr Sabbat aka. Party. Zehn Jahre – höchste Zeit, dass ich das Ruder mit übernehme, was natürlich von Anfang an mein Plan war! Einmal im Besitz der Zügel, verwandele ich das Familienmagazin in das, was die Lausitz wirklich braucht: ein Heft, das sich nur um Party, Party, Party dreht! Ist es nicht das, wonach sich Eltern WIRKLICH sehnen? Parallel zum besten Party-Informationsangebot der Region, mit hauptsächlich durch uns Partyprinzen und -prinzessinnen höchstselbst organisierten Events, rufe ich einen Kinder-Betreuungsservice ins Leben – damit Eltern unbeschwert feiern können. Und wenn der Kater rein kickt? Dann können Mama und Papa das Kindfrei unkompliziert um einen Tag verlängern.

Huch, habe ich laut gedacht? Wie „nix da“? Was soll das heißen – die lausebande soll ein Familienmagazin bleiben und ich soll erwachsen werden? Mehr Verantwortung tragen und Weihnachten mal eine Freundin mit nach Hause bringen? Weil ich fast 30 bin? Na gut, aber wenigstens Kindergeburtstag darf ich feiern ja? Und eine kleine Party nach erfolgreichem Drucktermin sollte auch drin sein, denn die lausebande-Planung übernehme ich trotzdem gern. In dem Sinne: Auf die nächsten 150 Gründe zum Feiern.